- US-Präsident Trump erklärte, dass die USA und der Iran diplomatische Kontakte zur Beendigung des Nahostkonflikts aufnehmen, warnte jedoch, dass bei einem Scheitern der Verhandlungen die militärischen Angriffe wieder aufgenommen würden. Die US-Streitkräfte haben seit drei Tagen die Luftangriffe auf den Iran ausgesetzt.
- Das iranische Außenministerium erklärte, dass noch keine formellen Verhandlungen zwischen den beiden Ländern begonnen haben, aber Oman und Iran führen Gespräche über die Wiederaufnahme der Schifffahrt in der Straße von Hormus; ein Angriff der Huthi-Rebellen aus dem Jemen auf saudi-arabische Ölanlagen wurde abgewehrt.
- Getrieben von der Erwartung einer Entspannung der Lage fielen die New Yorker Rohöl-Futures um 7,5 % auf 82,61 USD pro Barrel, während Brent-Rohöl um 8,7 % auf 88,36 USD pro Barrel fiel. Die Renditen von US-Staatsanleihen sanken ebenfalls.
Diplomatische Kontakte und militärische Abschreckung zwischen den USA und dem Iran
US-Präsident Trump bestätigte, dass die USA und der Iran nach diplomatischen Wegen zur Lösung des Konflikts suchen, warnte jedoch, dass bei einem Scheitern der Verhandlungen die militärischen Aktionen gegen den Iran wieder aufgenommen würden. Derzeit haben die US-Streitkräfte seit drei Tagen die Luftangriffe ausgesetzt, und auch der Iran hat seine Vergeltungsmaßnahmen gegen die Golfstaaten pausiert, was zu einer vorübergehenden Entspannung der Spannungen geführt hat. Hochrangige US-Militärs sind vorsichtig gegenüber einer weiteren Eskalation des Konflikts und weisen darauf hin, dass die knappen Bestände an hochentwickelter Abfangmunition das Weiße Haus dazu veranlassen, den taktischen Nutzen zu bewerten. Ob die diplomatischen Kontakte zu einem substanziellen Waffenstillstandsabkommen führen können, hängt weiterhin von Durchbrüchen in den nachfolgenden Verhandlungen über die Straße von Hormus und das Nuklearproblem ab.
Verhandlungen über die Schifffahrt in der Straße von Hormus und geopolitische Risiken
Obwohl das iranische Außenministerium klarstellte, dass es noch keine offiziellen direkten Gespräche zwischen den USA und dem Iran gibt, vermittelt Oman aktiv zwischen beiden Seiten, um die Wiederaufnahme des Verkehrs in der Straße von Hormus zu verhandeln. Diese weltweit bedeutende Route für den Transport von einem Fünftel des Rohöls und verflüssigten Erdgases befindet sich derzeit noch in einem Zustand eingeschränkter Durchfahrt. Der Iran besteht darauf, dass Handelsschiffe eine Genehmigung für die Durchfahrt benötigen, während die US-Blockade noch nicht aufgehoben wurde. Darüber hinaus unterstreicht der Drohnenangriff der Huthi-Rebellen aus dem Jemen auf saudi-arabische Ölanlagen die langfristigen Sicherheitsbedrohungen für die Energieinfrastruktur in der Golfregion.
Rückgang der Risikoprämien auf den Rohöl- und US-Anleihemärkten
Die Erwartung einer marginalen Entspannung des US-Iran-Konflikts führte zu einer starken Neubewertung der Rohstoff- und Festzinsmärkte. Die Rohöl-Futures für September an der New Yorker Warenterminbörse fielen um 6,70 USD, ein Rückgang von 7,5 %, und schlossen bei 82,61 USD pro Barrel; die Brent-Rohöl-Futures fielen um 8,42 USD, ein Rückgang von 8,7 %, und schlossen bei 88,36 USD pro Barrel. Die Renditen von US-Staatsanleihen sanken ebenfalls, was darauf hindeutet, dass die zuvor aufgrund geopolitischer Risiken angesammelten Prämien schnell abgebaut werden, während sich die Kapitalströme und die Marktstimmung vorübergehend verbessern.
Washingtoner Gespräche und die zukünftige geopolitische Politik
Der israelische Premierminister Netanyahu reist nach Washington, um sich mit Trump zu treffen und die USA zu drängen, weiterhin Druck auf das iranische Nuklearprogramm auszuüben. Innerhalb der USA gibt es Bedenken hinsichtlich des Munitionsverbrauchs und der Präzision der Nachrüstung von Luftabwehrsystemen, die zu einem wichtigen Faktor bei der Begrenzung des Umfangs militärischer Aktionen geworden sind. Das Ringen um die Verwaltung der Golfwasserstraßen und die Strategie zur nuklearen Eindämmung wird sich weiterentwickeln, und die makroökonomische Vermögensbewertung wird kurzfristig weiterhin sehr empfindlich auf marginale Fortschritte im Nahost-Diplomatie-Dialog reagieren.