Carnival Corporation Ltd. (NYSE: CCL) hielt am 29. September 2026 um 10 Uhr US-Ostküstenzeit die Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des Geschäftsdrittquartals ab. Zum Auftakt erläuterte das Unternehmen Hinweise zu zukunftsgerichteten Aussagen und zur Verwendung von Non-GAAP-Kennzahlen. Das bereitgestellte Eröffnungsmaterial enthielt jedoch weder Quartalszahlen noch einen Finanzausblick.
Die Konferenz leitete Beth Roberts, Senior Vice President of Investor Relations. Ebenfalls dabei waren CEO und Verwaltungsratsmitglied Josh Weinstein, Finanzchef und Chief Accounting Officer David Bernstein sowie Verwaltungsratsvorsitzender Micky Arison, der aus der Ferne zugeschaltet war.
Carnival weist auf Unsicherheiten bei Prognosen hin
Roberts erklärte, dass einige Äußerungen während der Konferenz zukunftsgerichtete Aussagen seien. Carnival warnte, dass verschiedene Faktoren die tatsächlichen Geschäftsergebnisse beeinflussen und dazu führen könnten, dass sie von den aktuellen Erwartungen des Managements abweichen. Für nähere Angaben zu den Risiken verwies das Unternehmen auf die am selben Tag veröffentlichte Ergebnisveröffentlichung sowie auf seine Eingaben bei der US-Börsenaufsicht SEC.
Aussagen zu Geschäftsaussichten, finanziellen Erwartungen oder anderen künftigen Entwicklungen sind daher von bereits erzielten Ergebnissen zu unterscheiden. Bei einem Kreuzfahrtunternehmen können Nachfrage auf einzelnen Routen, der Schiffsbetrieb, Treibstoffkosten und weitere geschäftliche Faktoren Umsatz, Kosten und Profitabilität beeinflussen. Das Eröffnungsmaterial enthielt zu diesen Punkten allerdings weder konkrete Zahlen noch Prognosen.
Non-GAAP-Kennzahlen ergänzen US-GAAP-Zahlen
Carnival kündigte an, mehrere nicht nach US-GAAP ermittelte Kennzahlen zu behandeln. Dazu zählen Yield, Kreuzfahrtkosten ohne Treibstoff, EBITDA und Nettogewinn sowie damit verbundene statistische Angaben. Soweit nicht anders vermerkt, sollten die Werte auf Nettobasis oder nach den vom Unternehmen festgelegten Anpassungen ausgewiesen werden.
Überleitungen von den Non-GAAP-Werten zu den entsprechenden US-GAAP-Kennzahlen seien in der Ergebnisveröffentlichung enthalten, erklärte Carnival. Für Vergleiche müssen Anleger deshalb die dortigen Definitionen und Überleitungen berücksichtigen und ausgewiesene Ergebnisse von bereinigten Kennzahlen abgrenzen, statt sich auf einen einzelnen Wert zu stützen.
Zu Beginn der Konferenz lagen keine Angaben zu Umsatz, Nettogewinn, EBITDA, Yield oder Kosten im dritten Quartal vor. Auch einen Gesamtjahresausblick, Buchungsdaten oder Pläne zur Kapitalverwendung enthielt das Material nicht. Die verfügbaren Informationen beschränkten sich zunächst auf die Teilnehmer, die verwendeten Kennzahlen und den Risikohinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen.
Analysten von zwölf Häusern nahmen teil
An der Fragerunde beteiligten sich Analysten von UBS, Citigroup, Barclays, JPMorgan, Wells Fargo, BNP Paribas, Truist Securities, Stifel, Mizuho Securities, Melius Research, Goldman Sachs und Infinity Research.
Zu den Teilnehmern zählten Robin Farley, James Hardiman, Brandt Montour, Amanda Douglas, Raymond Bowers, Xian Siew Hew Sam, Charles Scholes, Steven Wieczynski, Benjamin Chaiken, Conor Cunningham, Elizabeth Dove und Assia Georgieva. Die Fragerunde konnte weitere Einzelheiten zu Nachfrage, Preisen, Kosten und Finanzprognosen liefern – Themen, die für die Einschätzung der Geschäftsentwicklung von Carnival relevant sind.
Bestätigt ist, dass Carnival die Telefonkonferenz zu seinem Geschäftsdrittquartal 2026 abgehalten und seine Offenlegungspraxis erläutert hat. Die Quartalsergebnisse und konkrete Einschätzungen des Managements zum Geschäft sind der Ergebnisveröffentlichung, den SEC-Unterlagen und weiteren Aussagen im Verlauf der Konferenz zu entnehmen.