- Bis zum 22. April erreichte die Gesamtmarktkapitalisierung des chinesischen A-Aktienmarktes mit 117 Billionen Yuan ein historisches Hoch, während das Margin-Finanzierungsvolumen auf 2,7 Billionen Yuan stieg, was auf eine substantielle Erholung der Marktliquidität und Risikobereitschaft hinweist.
- Die Daten aus den Quartalsberichten zeigen, dass staatliche Investmentfonds signifikante Positionsanpassungen vorgenommen haben. Zunächst hat sich Central Huijin im ersten Quartal netto über 44 Milliarden Anteile des Huatai-PineBridge CSI 300 ETFs zurückgezogen, während die Unternehmen Chengtong Holding und Guoxin Investment ebenfalls die Anteile mehrerer Staatsunternehmen-Themen-ETFs reduzierten.
- Die Struktur der Kapitalaufnahme hat sich entwickelt: Langfristig ausgerichtete Versicherungsfonds wie China Life (601628:CH) haben im Quartal durch den Kauf von Produkten wie dem Fullgoal CSI 1000 ETF ihre Anteile auf über 20 % erhöht und damit einen flüssigen Übergang von staatlichem Kapital ermöglicht.
Verfolgung der Kapitalströme von breiter Basis ETFS
Die im ersten Quartal veröffentlichten Anteilveränderungsdaten der Publikumsfondsberichte zeigen klar die antizyklischen Operationen der staatlichen Investmentagenturen. Bis Ende letzten Jahres hielten Huijin Investment und Huijin Asset in 16 bzw. 12 zentralen ETF mehr als 20 % der Anteile. Bis zum Ende des ersten Quartals ist ihr Anteil an ETFs, die von Institutionen wie Huatai-PineBridge, E Fund, China Asset Management und China International Fund Management verwaltet werden, jedoch unter die 20%-Marke gefallen, mit Ausnahme des Fullgoal CSI 1000 ETFs. Als Beispiel: Die Anteile von Central Huijin am größten Huatai-PineBridge CSI 300 ETF sind von 735 Milliarden im letzten Jahr auf 448 Milliarden zurückgegangen, was eine geordnete Liquidation der liquiden breiten Produkte nach der Beseitigung der Marktrisiken zeigt.
Struktureller Wandel der neuen Kapitalströme
Der groß angelegte Rückzug staatlicher Kapitalien hat keine Liquiditätsengpässe im Sekundärmarkt verursacht, was hauptsächlich dem erfolgreichen Austausch der Marktkapitalstruktur zu verdanken ist. Der Quartalsbericht des Fullgoal CSI 1000 ETFs bietet einen mikrobasierten Einblick: Während ein institutioneller Anleger netto 411 Millionen Anteile zurückgezogen hat, hat China Life Ende März intensiv über 50 Millionen Anteile gekauft, was den Anteil auf 20,99 % erhöht hat. Versicherungsfonds, die typischerweise langfristig orientiertes Kapital sind, haben durch den kontrazyklischen Mittelzufluss effektiven Gegendruck auf den Markt ausgeübt. Darüber hinaus ist der Saldo der Margin-Finanzierungen, der die Aktivität der Leverage-Fonds repräsentiert, wieder in den Bereich von 2,7 Billionen Yuan zurückgekehrt, was auf die Rückkehr der Risikobereitschaft bei den handelnden Kapitalien hinweist. Beide Arten von Kapital zusammen bilden ein mikroökonomisches Ökosystem, das die Bewertung unterstützt.
Marktvolatilität und Erwartungsmanagement
Aus operationeller Sicht haben die staatlichen Mittel nach der aggressiven Käufe zu Jahresbeginn bis zum Ende des ersten Quartals ihre Positionen reduziert, was den Wandel von passiver Liquiditätsbereitstellung zu aktivem Marktvolatilitätsmanagement widerspiegelt. Dieses Vorgehen hat zum einen während des Indexanstiegs die früh gesperrten Chips freigesetzt, um zu vermeiden, dass der Markt wegen einer einseitig konzentrierten Mikrokonstruktion eine Überbewertung erreicht; zum anderen hat es auch ausreichenden Spielraum auf der Bilanz für zukünftige politische Interventionen geschaffen. Trotz der externen Unsicherheiten im Nahen Osten und der internen Erhöhung der Marginfinanzierungsrate hat die gesamte Marktkapitalisierung des A-Aktienmarktes mit 117 Billionen ein neues Hoch erreicht, was darauf hindeutet, dass der aktuelle Marktbepreisungsmechanismus im Wesentlichen nicht mehr vollständig auf staatliche Käufe angewiesen ist und eine sich allmählich etablierende intrinsische Widerstandsfähigkeit entwickelt hat.