Die Deutsche Bank hat ihre Bewertung für die Technologiebranche in den USA und Europa von "Untergewichten" auf "Neutral" und die Bewertung der Softwarebranche auf "Übergewichten" angehoben.
Das Institut erklärte, dass in den letzten Monaten die Sorge um die mögliche Auswirkung künstlicher Intelligenz auf die Geschäftsmodelle der Softwarebranche zu massiven Ausverkäufen geführt habe.
Allerdings zeigen die neuesten Unternehmensbilanzen, dass die Ertragskraft der Softwareunternehmen stabil bleibt.
Sorgen über AI-Einfluss abgeschwächt
Die Deutsche Bank weist darauf hin, dass keine großen Technologieunternehmen davon ausgehen, dass künstliche Intelligenz im Jahr 2026 negative Auswirkungen auf die Einnahmen haben wird.
Analysten glauben, dass dies darauf hindeutet, dass die KI-Technologie eher als Wachstumstreiber für Softwareunternehmen denn als Ersatzrisiko angesehen werden sollte.
Chancen im deutschen Zyklusbereich
Der Bericht erwähnt auch Investitionsmöglichkeiten im deutschen zyklischen Bereich.
Unterstützt durch die Finanzpolitik, werden der deutsche Industrie- und Baumaterialsektor voraussichtlich Rückenwind bekommen. Trotz der jüngsten Rücksetzer in diesen Segmenten bleiben die Fundamentaldaten attraktiv.