Leichter Anstieg der Mining-Schwierigkeit bei Bitcoin
Am 6. September 2026 wurde die Mining-Schwierigkeit bei Bitcoin um 1,31 % auf 1,2745 Billionen (1,2745 Trillionen) erhöht – der achte Schwierigkeitsanpassungsschritt des Jahres. Insgesamt gab es 2026 bislang 18 Anpassungen, die auf Schwankungen im Mining-Netzwerk hinweisen. Da die Blockzeit zuletzt aufgrund einer relativ stabilen Hashrate etwas unter dem Zielwert lag, erfolgte diese moderate Erhöhung, um den Durchschnitt von ungefähr zehn Minuten pro Block beizubehalten.
Schwankungen dominieren das Jahr 2026
Obwohl es acht Anstiege gab, die kumulativ eine Erhöhung von 33,34 % erreichten, wurden dem gegenüber zehn Rückgänge verzeichnet, die insgesamt 45,27 % reduzierten. Das führte zu einem Netto-Rückgang der Mining-Schwierigkeit um etwa 11,93 % im laufenden Jahr. Besonders auffällig war ein starker Schwächeanfall Mitte Juni, danach stabilisierten sich die Werte mit eher geringfügigen Veränderungen. Diese Entwicklung spiegelt Veränderungen in der im Netzwerk verfügbaren Rechenleistung wider.
Stark steigender Hash-Preis bei stabiler Hashrate knapp unter 1 ZH/s
Der Hash-Preis, also die Einnahmen pro gemessener Mining-Leistungseinheit, stieg in den letzten 30 Tagen um mehr als 22 % von 32,42 US-Dollar auf 39,63 US-Dollar. Gleichzeitig verharrt die Gesamt-Hashrate des Bitcoin-Netzwerks um 934 Exahashes pro Sekunde (EH/s) und erreicht damit weiterhin nicht den Wert von 1 Zettahash pro Sekunde (ZH/s). Diese kaum veränderte Hashrate könnte darauf hindeuten, dass Miner aufgrund von Hardwarekosten oder Verfügbarkeitsengpässen vorsichtig bei Kapazitätserweiterungen bleiben.
Miner-Einnahmen stark vom Bitcoin-Kurs abhängig, Transaktionsgebühren spielen geringe Rolle
Am Tag der Schwierigkeitsanpassung machten die Einnahmen aus Transaktionsgebühren lediglich 0,43 % der gesamten Miner-Belohnungen aus. Dies verdeutlicht die hohe Abhängigkeit der Profitabilität vom Preis des Bitcoins. Die geringe Gebührenerwartung deutet darauf hin, dass weder die On-Chain-Transaktionen noch die Gebührenraten signifikant angestiegen sind. Diese Gegebenheit lässt vermuten, dass die weitere Entwicklung des Bitcoin-Preises entscheidenden Einfluss auf das Mining-Verhalten und die Einnahmenstruktur haben wird.
Zusammenfassend zeigt sich im laufenden Quartal eine tendenziell stabile Hashrate bei schrittweisen Anpassungen der Mining-Schwierigkeit. Die jüngste Zunahme des Hash-Preises reflektiert eng die Kursbewegungen von Bitcoin. Die Beobachtung von Preisentwicklungen und Mining-Kapazitäten bleibt entscheidend für eine Einschätzung des Mining-Ökosystems in naher Zukunft.