- Die Vereinigten Arabischen Emirate haben in enger Abstimmung mit den USA und Israel Dutzende geheime Luftangriffe auf wichtige Energie- und Infrastrukturobjekte im Iran und am Golf durchgeführt, wobei ihr Eingreifen weit über die bisherigen Markterwartungen hinausging.
- Aufgrund dieser geopolitischen Lage und der Vergeltungsangriffe hat der Iran zuvor über 2800 Raketen und Drohnen auf die VAE abgefeuert, was die Unsicherheit in der Versorgungskette der zentralen Energiezentren im Nahen Osten erheblich erhöht hat.
- Im April dieses Jahres kündigten die VAE offiziell ihren Austritt aus der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) an und vertieften stattdessen die umfassende Sicherheitskooperation mit den USA und Israel, wodurch die Risse innerhalb der Golfstaaten in Bezug auf Produktionskürzungen und diplomatische Strategien weiter zunahmen.
Geheime Militäroperationen und Neubewertung der geopolitischen Prämien im Golf
Laut informierten Kreisen und relevanten Dokumenten war die Beteiligung der VAE am aktuellen Nahostkonflikt weitaus tiefer als bisher angenommen. Mit der Unterstützung durch hochfrequente Geheimdienstinformationen und taktische Koordination der US-Armee und der israelischen Streitkräfte führte die Luftwaffe der VAE Dutzende präzise Luftangriffe auf strategische Ziele im Iran durch, darunter die Inseln Hormuz, Qeshm, Abu Musa, den Hafen Bandar Abbas sowie die Ölraffinerien auf der Insel Lavan und die petrochemischen Anlagen in Asaluyeh im Persischen Golf. Diese Maßnahmen zielten hauptsächlich auf eine gleichwertige Vergeltung für die früheren Angriffe des Iran auf die Öl- und Gasinfrastruktur der VAE ab. Während des Konflikts setzte der Iran über 2800 Raketen und Drohnen ein, um dicht besiedelte Gebiete, Energiehäfen und Flughäfen der VAE intensiv anzugreifen. Das Ausmaß und die Häufigkeit dieser Angriffe führten zu einem signifikanten Anstieg der makroökonomischen Risikoprämien und der Versicherungsprämien für die Schifffahrt in der Region.
Austritt aus der OPEC und strukturelle Risse in den Beziehungen zu Golfverbündeten
Die harte militärische Reaktion der VAE hat zu ernsthaften Meinungsverschiedenheiten innerhalb der arabischen Golfstaaten geführt. Saudi-Arabien äußerte klare Besorgnis darüber, dass die Vergeltungsmaßnahmen der VAE leicht zu größeren Gegenangriffen des Iran auf die gesamte Energieinfrastruktur des Golfs führen könnten, was wiederum globale Angebotsstörungen auf dem Rohölmarkt und eine Erhöhung der weltweiten Inflation zur Folge hätte. Saudi-Arabien bevorzugt die Lösung der Krise durch diplomatische Kanäle, während die VAE im April beschlossen, direkt aus der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) auszutreten. Dieser Schritt machte den langjährigen geopolitischen Wettbewerb zwischen den beiden Ländern im Roten Meer, im Sudan und im Jemen öffentlich und deutet auf systemische Risse in der traditionellen Sicherheits- und Wirtschaftsallianz des Golfs hin. Marktanalysen weisen darauf hin, dass bei einer anhaltenden Schwächung des Zusammenhalts innerhalb der OPEC die Effizienz der globalen Rohölproduktionskoordination und die Fähigkeit zur Preisintervention möglicherweise erheblich beeinträchtigt werden könnten.
Wirtschaftssanktionen und die Marginalisierung der finanziellen Lebensader
Neben den militärischen Aktionen üben die VAE auch im wirtschaftlichen und finanziellen Bereich Druck auf den Iran aus. Durch die Schließung von Bildungseinrichtungen und Geschäftsinstitutionen in Dubai, die mit Teheran in Verbindung stehen, sowie durch die strikte Einschränkung der Visumanträge und Transitrechte iranischer Staatsbürger, entziehen die VAE dem Iran schrittweise seine Rolle als traditionelles Steuerparadies und Offshore-Finanztransferzentrum. Diese Maßnahme kappt eine wichtige Offshore-Finanzlebensader des Iran angesichts der strengen westlichen Sanktionen. Sollten diese Beschränkungen in den kommenden Quartalen weiter verlängert werden, könnte dies zu einem stärkeren Druck auf den Zufluss von Devisenkapital nach Teheran führen und die Stabilität der nationalen Währung beeinträchtigen.
Risiken der Übertragung über verschiedene Vermögenswerte und zukünftige diplomatische Variablen
Obwohl Israel zuvor das Iron Dome-Raketenabwehrsystem und stationierte Truppen in die VAE entsandt hat, um Sicherheitsgarantien zu bieten, setzt die harte Haltung der VAE sie auch einem höheren Abwärtsrisiko für Vermögenswerte aus. Der Angriff des Iran auf den wichtigen Ölhafen Fujairah im Mai dieses Jahres sowie die Abfangereignisse von Drohnen aus Richtung Irak in der Nähe des Kernkraftwerks der VAE zeigen, dass die Anfälligkeit der kritischen Infrastruktur weiterhin besteht. Kürzlich haben die VAE Anzeichen einer Positionsänderung gezeigt und sich mit Saudi-Arabien und anderen regionalen Ländern zusammengetan, um den US-Präsidenten Trump zu kontaktieren und ein Friedensabkommen zu fördern. Sollte sich die geopolitische Lage in Richtung diplomatischer Entspannung bewegen, könnte die Risikoprämie der globalen Energiekette schnell wiederhergestellt werden; andernfalls könnten bei einer erneuten Eskalation des Konflikts die Rohölpreise, die internationalen Schifffahrtskosten und die Nachfrage nach globalen sicheren Anlagewerten neu bewertet werden.