Chinas Technologieriesen suchen nach neuen Möglichkeiten, um fortschrittliche künstliche Intelligenz-Rechenleistung zu erlangen.
Laut einem Bericht des Wall Street Journals plant ByteDance, in Südostasien ein groß angelegtes AI-Rechencluster auf Basis von Nvidias Blackwell-Chips zu installieren. Dieses Projekt könnte eines der größten AI-Rechenleistungszentren sein, das von einem chinesischen Internetunternehmen im Ausland gebaut wird.
36.000 Blackwell-Chips
Laut Insider-Informationen wird das Projekt in Malaysia etwa 500 Blackwell-Systeme mit insgesamt rund 36.000 B200 GPUs deployen.
Die Server werden von Aivres gefertigt und über den Cloud-Computing-Anbieter Aolani Cloud bereitgestellt. Sollte das Projekt vollständig umgesetzt werden, könnten die Hardwarekosten über 2,5 Milliarden US-Dollar betragen.
Umgehung von AI-Chip-Beschränkungen
Diese Bereitstellung spiegelt wider, wie chinesische Technologieunternehmen durch ausländische Cloud-Infrastruktur fortschrittliche Rechenleistung erhalten.
Die USA haben in den letzten Jahren strenge Beschränkungen für den Export von High-End-AI-Chips verhängt, insbesondere auf den chinesischen Markt. Durch den Aufbau von Rechenzentren außerhalb Chinas können chinesische Firmen weiterhin AI-Modelltraining und globale Geschäftsexpansion vorantreiben.