Die weltweit größte Kryptowährung Bitcoin erreicht einen wichtigen Meilenstein, da der Preis sich wieder der Marke von 70.000 US-Dollar nähert. Blockchain-Daten zeigen, dass bei einer Blockhöhe von etwa 940.000 der 20-millionste Bitcoin erfolgreich geschürft wurde, was mehr als 95 % des maximalen Angebots von 21 Millionen entspricht.
Gemäß den festgelegten Ausgaberegeln beträgt die maximale Gesamtmenge an Bitcoins 21 Millionen, von denen derzeit nur etwa 1 Million noch nicht geschürft wurde. Nach dem aktuellen Blockbelohnungssystem wird erwartet, dass dieser Teil in den nächsten etwa 114 Jahren schrittweise freigesetzt wird, wobei die endgültige Ausgabezeit um das Jahr 2140 erwartet wird.
Die Knappheit von Bitcoin entsteht durch seinen festen Ausgabemechanismus. Seit dem Start des Netzwerks im Jahr 2009 hat es vier Halbierungen der Blockbelohnungen gegeben, die letzte fand im April 2024 statt, wobei die Belohnung für Miner auf 3,125 Bitcoins gesenkt wurde. Die nächste Halbierung wird voraussichtlich im Jahr 2028 stattfinden.
Schätzungen von Blockchain-Analysefirmen zufolge sind etwa 3 bis 4 Millionen Bitcoins aufgrund verlorener privater Schlüssel oder beschädigter Hardware dauerhaft verloren. Wenn man diese Vermögenswerte abzieht, könnte das tatsächlich im Markt zirkulierende Angebot nur etwa 15,8 bis 17,5 Millionen Bitcoins betragen.
Gleichzeitig weitet sich die Beteiligung institutioneller Investoren aus. Seit der Genehmigung von Spot-Bitcoin-ETFs in den USA im Jahr 2024 haben Vermögensverwaltungsfirmen wie BlackRock und Fidelity Investments in ihren Produkten zusammen bereits über 1 Million Bitcoins gehalten.