
Yonghui Supermarkt hat seine Jahresertragsprognose veröffentlicht und erwartet, dass es im Jahr 2025 weiterhin Verluste geben wird. Das Unternehmen führt den Druck auf die Leistung auf konzentrierte Investitionen und strukturelle Anpassungen während der Transformation zurück, darunter großangelegte Umbauten und Schließungen von Filialen, kurzfristige Schmerzen der Lieferkettenreformen sowie die Volatilität von Auslandsbeteiligungen und Vermögensabschreibungen.
Ertragsprognose: Ausweitung der Nettoverluste und Verluste ohne Berücksichtigung außerordentlicher Posten
Laut Bekanntmachung erwartet Yonghui Supermarkt, dass der Nettoverlust der den Aktionären des börsennotierten Unternehmens zuzurechnen ist, im Jahr 2025 21,4 Milliarden Yuan betragen wird; ohne Berücksichtigung außerordentlicher Posten wird ein Nettoverlust von 29,4 Milliarden Yuan erwartet. Beide Berechnungsansätze sind negativ, was bedeutet, dass der Hauptgeschäftszweig weiterhin erhebliche Anpassungskosten trägt.
Kosten der Transformation: Tiefgreifende Umgestaltung von 315 Geschäften, Schließung von 381 Geschäften
Im Jahr 2025 verlagert das Unternehmen seinen Fokus von der Skalenerweiterung auf die Qualitätsverbesserung und führt im Filialnetz eine Strategie der „Vereinfachung + Aufwertung“ durch. Im Berichtszeitraum wurden 315 Geschäfte tiefgreifend umgestaltet und gleichzeitig 381 Geschäfte, die nicht mehr zum zukünftigen Konzept passen, geschlossen.
Die Auswirkungen der Umgestaltung auf den Gewinn resultieren hauptsächlich aus einmaligen und phasenweisen Verlusten: einschließlich Abschreibungen von Vermögenswerten, Einnahmenlücken durch Schließungen für Renovierungen sowie Gründungskosten. Das Unternehmen schätzt, dass Abschreibungen und einmalige Investitionen insgesamt etwa 9,1 Milliarden Yuan ausmachen; durch geschlossene Renovierungen bedingte Bruttogewinnverluste betragen etwa 3 Milliarden Yuan. Darüber hinaus sind Filialschließungen mit Kosten für Personaloptimierung und Mietentschädigungen verbunden, wodurch der Druck auf die laufenden Ausgaben weiter erhöht wird.
Reformen der Lieferkette: Kurzfristiger Mangel und Rückgang der Bruttomarge, Auswirkungen nehmen ab
Auf Produkt- und Lieferkettenseite fördert das Unternehmen transparentere und effizientere Beschaffungs- und Kooperationsmechanismen, mit dem Ziel, die Schwachstellen der traditionellen Lieferketten systematisch zu verbessern. Doch die Anfangsphase der Transformation bringt auch „Nebenwirkungen“ mit sich: Das Unternehmen erwähnte kurzfristige Engpässe und einen Rückgang der Bruttomarge, die einen gewissen Einfluss auf die Einnahmen haben. Gleichzeitig schwächen sich diese Auswirkungen mit fortschreitender Reform allmählich ab.
Investitionen und Abschreibungen: Rückgang der Auslandsbeteiligungen und Vermögensabschreibungen der Filialen
Neben Betriebsanpassungen untergraben auch Investitionen und Vermögensabschreibungen die Gewinne. Die Auslandsbeteiligung Advantage Solutions, die das Unternehmen hält, verzeichnete aufgrund des anhaltenden Kursrückgangs eine Veränderung ihres fairen Werts in Höhe von etwa **-2,36 Milliarden Yuan**. Zudem führte das Unternehmen einen Wertminderungstest für langfristige Vermögenswerte durch (hauptsächlich für unrentable Filialvermögen), wobei eine Schätzung der Rückstellung für Wertminderung von langfristigen Vermögenswerten in Höhe von etwa 1,62 Milliarden Yuan vorliegt, wobei der endgültige Betrag von den Prüfungsergebnissen abhängt.
Worauf der Markt als nächstes achtet: Kostensenkungseffizienz und Tempo der Filialwiederherstellung
Nach der Bekanntgabe der Verlustprognose wird sich die zentrale Frage des Marktes auf die Frage verlagern, ob die Transformationseffekte beginnen, sich auszuwirken. Kurzfristig sind Beobachtungspunkte unter anderem: Kundenfluss und Wiederherstellung bestehender Filialen nach der Umgestaltung, die Geschwindigkeit der Verbesserung von Engpässen und Margen durch die Lieferkettenreform sowie ob die Schließungs- und Abschreibungsverfahren ihrem Ende nahekommen. Diese Variablen bestimmen, ob die Gewinnwiederherstellung „zuerst stabil, dann ansteigend“ verläuft oder ob ein längerer Anpassungszeitraum erforderlich ist.
