Der globale Agrarrohstoffhändler Louis Dreyfus Company gab bekannt, dass im Jahr 2025 der Gewinnrückgang erwartet wird, was den Druck auf die Agrarrohstoffpreise widerspiegelt. Doch das Wachstum der Verkaufsmenge trägt zur Aufrechterhaltung der Gesamtleistung bei.
Das Unternehmen veröffentlichte, dass der Kerngewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) bei 1,83 Milliarden US-Dollar lag, was unter den 1,88 Milliarden US-Dollar des Vorjahres liegt; der Nettogewinn sank von 726 Millionen US-Dollar auf 653 Millionen US-Dollar.
Aufgrund des umfangreichen globalen Angebots standen die Preise für Mais und Sojabohnen in den letzten zwei Jahren unter Druck, was die Rentabilität der Branche beeinträchtigte. Hauptagrarhändler wie ADM und Bunge stehen vor ähnlichem Druck.
Dennoch stieg das Versandvolumen von Louis Dreyfus im Jahresvergleich um 10,6 %, was den Nettoumsatz von 50,6 Milliarden US-Dollar auf 53,2 Milliarden US-Dollar erhöhte. Das Unternehmen erklärte, dass das Wachstum des Volumens hauptsächlich auf die Verdoppelung der Kapitalausgaben auf 2 Milliarden US-Dollar zurückzuführen sei, was die Kapazität erhöhte.
Das Unternehmen betonte, dass trotz bestehender Unsicherheiten in der Geopolitik und Handelspolitik der Konflikt im Nahen Osten derzeit keinen wesentlichen Einfluss auf sein Geschäft hat.