Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone fielen am Mittwoch den dritten Tag in Folge, da Investoren vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank ihre Positionen anpassten und die Auswirkungen steigender Energiepreise auf den Inflationspfad bewerteten.
Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 2,888% und fiel um 1,3 Basispunkte, was den längsten Rückgang seit fast einem Monat markiert. Zuvor war die Rendite nach einem durch den Nahostkonflikt ausgelösten Anstieg der Energiepreise zeitweise um etwa 20 Basispunkte gestiegen.
Bei den kurzfristigen Zinssätzen lag die zweijährige Rendite bei 2,368%, ein Rückgang um 1 Basispunkt am Tag, jedoch mit einem monatlichen Anstieg von mehr als 30 Basispunkten.
Es wird erwartet, dass die US-Notenbank die Zinsen unverändert lässt, aber die Aussagen von Vorsitzendem Powell zum Energiepreisschock werden im Fokus stehen und könnten die Erwartungen an die Politik der Europäischen Zentralbank beeinflussen.
Die Randmärkte für Staatsanleihen fielen ebenfalls, wobei die Rendite der zehnjährigen italienischen Anleihe auf 3,63% und die der französischen auf 3,528% sank.