Der US-Präsident Donald Trump traf sich mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi, um die Lage im Iran und die Energiesicherheit zu erörtern. Trump begrüßte Japans Unterstützung für die Position, dass Iran keine Atomwaffen entwickeln dürfe, und lobte Japans Bereitschaft, sich an Gesprächen zur Sicherung der Schifffahrtsrouten in der Straße von Hormus zu beteiligen.
Doch bleiben die damit verbundenen Zusagen derzeit noch relativ vage. Mehrere Länder, darunter auch Japan, haben bislang lediglich ihre prinzipielle Unterstützung für die Zusammenarbeit zur Sicherheit der Schifffahrt bekundet, ohne militärische oder konkrete Durchführungspläne zu klären.
Analysten weisen darauf hin, dass Japan aufgrund der Nachkriegsverfassung rechtliche Hindernisse für die direkte Beteiligung an militärischen Schutzmaßnahmen hat. Gleichzeitig hat der Konflikt mit Iran dazu geführt, dass über 1000 Öl- und Gastransportschiffe im Persischen Golf festhängen, wodurch das Risiko für die Energieversorgung steigt.
Zusätzlich zu den Sicherheitszusagen hat Japan ein umfassendes Kooperationsprogramm vorgeschlagen, das Investitionen im Energiebereich und eine Erweiterung der Rüstungsproduktion umfasst, um die strategische Verbindung mit den USA zu stärken.