
Marktüberblick: Erholung nach starkem Rückgang, Silber zeigt größere Elastizität
Am 3. Februar während der asiatischen und europäischen Sitzung zeigten Edelmetalle nach dem starken Rückgang der vorangegangenen Woche eine deutliche Erholung: Der Spotpreis von Gold erholte sich und näherte sich der Marke von 4800 US-Dollar; der Spotpreis von Silber war noch volatiler, mit einem Tageszuwachs von bis zu 7% und einer Rückkehr über wichtige Schwellenwerte.
Hintergrund der Erholung: Korrektur nach übermäßigem Ausverkauf + Störungen durch Margenanforderungen und politische Erwartungen
Laut einer Analyse von Reuters über die Handelsseite war der letzte Rückgang auf eine Kombination aus „Nachrichtenschock + Erhöhung der Margenanforderungen“ zurückzuführen, gefolgt von einer typischen technischen Erholung; einige Analysten sind der Meinung, dass der vorherige Rückgang überreagiert hat und die Preise in einen "handelsfähigeren" Bereich zurückgekehrt sind.
Ansichten der Institutionen: J.P. Morgan erhöht Ziel für Goldpreis 2026 auf 6300 USD
Trotz anhaltender kurzfristiger Schwankungen bleiben die Wall-Street-Institutionen mittelfristig optimistisch zur Angebots- und Nachfragesituation. Reuters berichtet, dass die Erhöhung der Margenanforderungen durch die CME Group die strukturelle Nachfragesicht nicht verändert hat; J.P. Morgan hat seine Goldpreisprognose für Ende 2026 auf 6300 USD pro Unze angehoben und erwartet, dass Käufe durch offizielle Stellen und die Nachfrage nach Anlageallokationen weiterhin Unterstützung bieten werden. Gleichzeitig wird erwähnt, dass der Goldpreis erst in einem höheren Bereich als „überhitzt“ angesehen werden könnte, bevor die Nachfrage deutlich nachlässt.
Was der Markt als nächstes beobachtet: Datentaktung und Risikostimmung
Kurzfristig könnten Edelmetalle weiterhin empfindlicher auf die Entwicklung des US-Dollars, Zinserwartungen und Positionsveränderungen reagieren; nach den starken Schwankungen richten sich die Marktbeobachtungen vermehrt darauf, ob makroökonomische Daten und politische Erwartungen erneut den Zyklus von „De-Leveraging – Erholung – Neupreisfindung“ auslösen könnten.
