Darden Restaurant Group hat seine Umsatzprognosen für das Gesamtjahr angehoben und zeigt damit, dass seine preisbewusste Menüstrategie die Nachfrage in einem von Konsumzurückhaltung geprägten Umfeld gesteigert hat, obwohl der Gewinn unter Druck steht und die Aktienkursentwicklung belastet.
Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2026 ein Wachstum der Verkäufe in vergleichbaren Filialen um 4,5 %, was über den vorherigen Prognosen von 3,5 % bis 4,3 % liegt. Laut LSEG-Daten belief sich der Umsatz im dritten Quartal auf 3,34 Milliarden US-Dollar, etwas über den Markterwartungen von 3,33 Milliarden US-Dollar.
Im Quartal bis zum 22. Februar stieg der Umsatz von LongHorn Steakhouse im Jahresvergleich um 7,2 %, während Olive Garden um 3,2 % zulegte, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstellt.
Allerdings betrug der Gewinn pro Aktie im dritten Quartal 2,68 US-Dollar und lag damit unter den Markterwartungen von 2,94 US-Dollar. Die gestiegenen Kosten für wichtige Rohstoffe wie Rindfleisch setzen weiterhin die Gewinnmarge unter Druck.
Darden erklärte, dass sich das Unternehmen angesichts des preissensiblen Verbraucherverhaltens dazu entschieden hat, einen Teil des Kostendrucks selbst zu absorbieren, anstatt ihn vollständig auf die Endpreise zu übertragen. Infolgedessen fiel der Aktienkurs vorbörslich um nahezu 3 %.