Die Sojabohnen-Futures an der Chicagoer Terminbörse (CBOT) schlossen am Mittwoch leicht im Minus. Analysten erklärten, dass sich der Fokus des Marktes von dem Konflikt im Iran, der einst die Preise antrieb, auf das reichliche globale Nahrungsmittelangebot verschoben hat.
Die Unsicherheit über Chinas weitere Käufe von amerikanischen Sojabohnen übt Druck auf die Preise aus. Mehrere Marktteilnehmer sind der Meinung, dass China angesichts der Rekordernte in Brasilien kaum die Importe von US-Sojabohnen erhöhen wird.
Konkret fiel der CBOT Mai-Sojabohnenkontrakt (SK26) um 1 Cent und schloss bei 11,69-1/2 US-Dollar pro Scheffel; der Mai-Sojaölkontrakt (BOK26) stieg um 0,77 Cent und schloss bei 63,59 Cent pro Pfund; der Mai-Sojaschrotkontrakt (SMK26) fiel um 4,80 US-Dollar und schloss bei 309,90 US-Dollar pro Tonne.
Auch Mais-Futures fielen im Preis, hauptsächlich durch die Schwäche der Weizenfutures belastet. Analysten betonen, dass der Iran-Konflikt aus Sicht einiger Rohstoffhändler allmählich in den Hintergrund getreten ist. Dennoch bleiben die Exporte von US-Mais stark, während die Preise weiterhin die wettbewerbsfähigsten unter den wichtigsten Exportländern sind.
Der Mai-Maiskontrakt (CK26) schloss mit einem Minus von 2-3/4 Cent bei 4,43-3/4 US-Dollar pro Scheffel.