
Marktüberblick: Japan und Korea führen an, Risikoappetit in der Region kehrt zurück
Am 3. Februar zeigte sich der asiatisch-pazifische Aktienmarkt insgesamt stark: Die japanischen Aktien stiegen deutlich, die koreanischen führten an, und auch die taiwanesischen und chinesischen Aktien verzeichneten Zuwächse, was darauf hindeutet, dass die vorherige Risikoscheu merklich nachgelassen hat.
Treiber: Unerwartet starke ISM-Daten aus den USA stabilisieren den US-Markt
Ein wichtiger Katalysator für die Erholung der Stimmung waren die US-Wirtschaftsdaten: Der von ISM veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg im Januar auf 52,6, kehrte in den Expansionsbereich zurück und liegt deutlich über dem vorherigen Wert, was die Erwartung einer anhaltenden Nachfrageresilienz stärkte; der nächtliche Rebound des US-Marktes diente ebenfalls als Orientierung für den asiatisch-pazifischen Frühhandel.
Rohstoffe und Stimmung: Gold- und Silberpreisrückgänge stabilisieren den Markt
Nach heftigen Schwankungen bei den Edelmetallen stieg der Goldpreis wieder auf über 4800 US-Dollar pro Unze, und auch der Silberpreis erholte sich schnell (mit einem intraday-Anstieg von bis zu oder mehr als 5 %), was zur Stabilisierung der allgemeinen Risikostimmung beitrug und den Aktienmarkt indirekt wiederbelebte.
Weitblick: Daten und politische Erwartungen bleiben im Fokus
Ob die kurzfristige Erholung anhält, hängt weiterhin davon ab, ob nachfolgende Makrodaten die Erwartung einer "sanften Landung" der Wirtschaft bestätigen und wie der Markt den geldpolitischen Weg neu bewertet. Für Investoren bedeutet eine Volatilitätsabnahme nicht das Verschwinden von Risiken; Positionsmanagement und Zeitplanung sollten weiterhin Vorrang haben.
