Die Unterbrechung der Flüssigerdgasproduktion in Katar hat zu einer globalen Knappheit in der Heliumversorgung geführt. Seit dem Ausbruch des Nahostkonflikts haben sich die Spotpreise verdoppelt, was die Fragilität dieses für die Industrie wichtigen Gasmarktes unterstreicht.
Branchendaten zeigen, dass Katar im Jahr 2025 etwa 63 Millionen Kubikmeter Helium produzieren wird, was fast ein Drittel der weltweiten Gesamtproduktion von etwa 190 Millionen Kubikmetern ausmacht. Da Helium ein Nebenprodukt der Erdgasverarbeitung ist, führt die Stilllegung der Flüssigerdgasanlagen zu einer direkten Reduzierung der Versorgung.
Analysten weisen darauf hin, dass bei anhaltenden Unterbrechungen der globale Markt möglicherweise jeden Monat um etwa 5,2 Millionen Kubikmeter sinkt. Unternehmen für Industriegase wie Linde und Air Products and Chemicals gelten als stark von den Ressourcen Katars abhängig, was das Lieferungsrisiko erhöht.