
Am 9. Februar erlebte Bitcoin nach der "schnellen Absturz-Panik" der letzten Woche eine Erholung, mit einem täglichen Anstieg von über 2%, und der Preis stieg erneut über die 70.000-Dollar-Marke. Zuvor hatte er ein Tief von knapp 60.000 Dollar erreicht, was die Marktstimmung kurzfristig von Kauflaune auf Zurückhaltung umschlagen ließ.
Liquidationsdaten: Fast 90.000 erzwungene Liquidationen in 24 Stunden, Verlust von etwa 347 Millionen Dollar
Das Deleveraging auf der Derivateseite bleibt der Hauptfokus dieser Schwankungen. Coinglass-Daten zeigen, dass in den letzten 24 Stunden etwa 90.000 Händler auf dem Kryptomarkt liquidiert wurden, mit einer gesamten Liquidationssumme von etwa 347 Millionen Dollar. Dies spiegelt wider, dass hoch hebelbasierte Positionen bei volatilen Schwankungen schnell liquidiert werden.
Institutionenmeinung: Eher eine technische Erholung nach "Verkäufererschöpfung"
Mehrere Marktbeobachter stufen diesen Anstieg als technische Erholung ein, anstatt einer Trendwende. Noelle Acheson, Autorin von "Crypto is Macro Now", meint, der Anstieg sei eher eine Erholung nach dem Abflauen des Verkaufsdrucks; Damien Loh, Chief Investment Officer von Ericsenz Capital, weist ebenfalls darauf hin, dass der 60.000 Dollar-Bereich eine deutliche Unterstützung zeigt, aber in einem weiterhin vorsichtigen Risikoumfeld sollte man kurzfristig nicht erwarten, schnell zu den früheren Höchstständen zurückzukehren.
Was als Nächstes zu beobachten ist: Schlüsselunterstützung und "zweite Bestätigung" der Risikobereitschaft
Aus struktureller Marktsicht, wenn der Preis stabil über 70.000 Dollar bleibt und die Liquidationsfrequenz gesenkt wird, könnte die Erholung mehr Anschlusskapital gewinnen; andernfalls, wenn er wieder in den kritischen Bereich fällt, könnte der Markt erneut in den Zyklus "Deleveraging - Volatilitätsverstärkung" eintreten. Die jüngste Zunahme der Volatilität bei Risikoanlagen insgesamt macht den Kryptomarkt auch anfälliger für makroökonomische Stimmungen.
