Der Aktienmarkt in Hongkong setzte am Montagmorgen nach einem schwachen Start seinen Druck fort. Der Hang-Seng-Index eröffnete mit einem Rückgang von 1,9 % und erreichte damit ein neues Siebenmonatstief. Dies setzt den schwachen Trend von Risikoanlagen global aus der letzten Woche fort. Der Markt konzentriert sich weiterhin auf die Eskalation im Nahen Osten und deren Kettenreaktionen auf die Ölpreise, die Inflation und den Zinskurs. Ein Bericht von Reuters zeigt, dass die asiatischen Aktienmärkte am Montag allgemein niedriger notierten, während die Renditen von US-Staatsanleihen auf ein etwa achtmonatiges Hoch stiegen, was widerspiegelt, dass Investoren zügig ihre Risikoexpositionen reduzieren.
Der Rückgang des Hang-Seng-Index ist kein isoliertes Phänomen. Gleichzeitig fiel der Nikkei-Index um etwa 3,9 %, der südkoreanische Aktienmarkt um etwa 4,5 % und der MSCI Asien-Pazifik-Index ohne Japan um etwa 1,2 %. Dies zeigt, dass der gesamte regionale Markt von hohen Ölpreisen und risikoscheuem Verhalten belastet ist. Für den Hongkonger Markt, der ein stark geöffnetes Finanzsystem darstellt, wird die Schwäche der externen Aktienmärkte, ein starker US-Dollar und steigende Renditen den Bewertungsdruck auf Technologie- und zyklische Sektoren erhöhen. Der letzte Satz ist eine analytische Bewertung basierend auf der Marktstruktur.
Die Quelle des Drucks liegt weiterhin in der Lage am Golf. Laut Reuters drohten sich die USA und der Iran gegenseitig rund um die Straße von Hormus und Energieanlagen, was die Marktbesorgnis erhöht, dass der Krieg auch in der vierten Woche schwer zu beruhigen sein wird. Der Brent-Rohölpreis bleibt in der Nähe von 111,90 US-Dollar pro Barrel, während der amerikanische Rohölpreis etwa 98,35 US-Dollar beträgt, was die Besorgnis über importierte Inflationsdrucke verstärkt.
Für den Hongkonger Aktienmarkt kommen die kurzfristigen Belastungen hauptsächlich aus drei Richtungen: steigende globale Renditen drücken auf die Bewertungen von Wachstumsaktien, steigende Ölpreise erhöhen die Kosten der Unternehmen und externe geopolitische Risiken dämpfen die Risikobereitschaft der Anleger. Sollten die Spannungen im Nahen Osten nicht nachlassen, könnte der Hang-Seng-Index kurzfristig weiter durch externe Schwankungen beeinflusst werden. Diese Einschätzung basiert auf den aktuellen Marktbedingungen.