
Futures erholen sich: Rohstoffsektor bildet Rückhalt, kanadische Aktien halten starkes Momentum
In der neuesten Handelssitzung stiegen die Aktienindex-Futures mit höherem Rohstoffgewicht aus Kanada leicht an. Der Standard-Futures-Kontrakt des S&P/TSX 60 Index stieg um etwa 0,6% gegen 19:09 Uhr MEZ. Gleichzeitig schloss der Toronto Composite Index am Vortag mit 33.144,98 Punkten auf einem neuen Rekordniveau und verzeichnete ein Wochenplus von etwa 0,3%.
Die treibende Kraft des Marktes kommt aus dem Materialsektor, insbesondere von den Metall- und Bergbauaktien. Die steigenden Metallpreise überdeckten kurzfristig die lärmenden Zollfragen, wodurch Kapital bereitwilliger in die Rohstoffwertschöpfungskette floss.
Metallmärkte: Gold über 5100 USD, Silber erreicht Hohe und steigert Volatilität
Edelmetalle sind der emotionale Motor dieser Runde. Der Goldpreis überschritt die Schwelle von 5100 Dollar pro Unze, Silber erreichte ein neues Rekordhoch und verstärkte die Erzählung "sicherer Hafen + struktureller Mangel".
In Bezug auf den Rhythmus stieg Gold in der letzten Woche um über 8% und hat seit Jahresbeginn fast 17% zugelegt. Laut Instituten bietet die Kombination aus geopolitischen Risiken, Zentralbankkäufen und einer angespannten Angebotslage Unterstützung; Silber zeigt in einem engen physischen Markt und vor dem Hintergrund industrieller Nachfrage größere Schwankungen.
Risikofaktoren: Steigende Zollaussagen, Markt wartet auf Fed und intensive Berichtswoche
Auf makroökonomischer Ebene müssen Investoren neue Signale von Handelskonflikten verarbeiten. Medien berichteten, dass der US-Präsident Trump gewarnt habe, sollten Kanada und China Handelsabkommen vorantreiben, würden hohe Zölle auf kanadische Waren erhoben. Der kanadische Premierminister Carney erklärte hingegen, dass er nicht beabsichtige, ein Freihandelsabkommen mit China zu schließen und betonte die Einhaltung der Verpflichtungen im Rahmen des USMCA-Abkommens.
Gleichzeitig schwächeln die US-Aktienindex-Futures leicht um die Nullmarke, während der Markt die Fed-Politikentscheidung und eine Reihe von Unternehmensberichten erwartet. Nach den letzten aufeinanderfolgenden Zinssenkungen wird allgemein erwartet, dass die Fed die Zinsen diesmal unverändert lässt.
Ölpreisvolatilität: Iran-Spannungen und Wintersturm stören Angebot
Neben Metallen liefern auch die Rohstoffe im Energiesektor Volatilitätsquellen. Brent und WTI schwankten leicht bei etwa 65 bzw. 61 Dollar; die beiden wichtigsten Rohölsorten verzeichneten in der vergangenen Woche einen Anstieg um etwa 2,7% und erreichten ein vorläufiges Hoch. Der Markt bewertet gleichzeitig die Spannungen zwischen den USA und Iran sowie die Auswirkungen von Winterstürmen in den USA auf die Erdöl- und Erdgasproduktion.
