Der deutsche Stahlhändler Kloeckner & Co SE gab bekannt, dass der Umsatz im Jahr 2025 bei 6,38 Milliarden Euro liegen wird, was unter dem Vorjahr mit 6,63 Milliarden Euro liegt, hauptsächlich aufgrund von sinkenden Stahlpreisen und Wechselkursvolatilitäten.
Das Unternehmen erklärte, dass ungeachtet des Umsatzrückgangs, dank seiner Expansion auf dem US-Markt, das jährliche Versandvolumen um 1,8 % auf 4,53 Millionen Tonnen gestiegen ist.
Nach dem Geschäftsbericht erzielte das Unternehmen mit fortgeführten Geschäftsbereichen einen Nettoverlust von 53 Millionen Euro, mit einem Verlust von 0,54 Euro pro Aktie. Dennoch blieb der Cashflow aus operativer Tätigkeit im vierten Jahr in Folge positiv, nämlich bei 110 Millionen Euro.
Worthington Steel hatte zuvor ein Übernahmeangebot von rund 2,4 Milliarden US-Dollar unterbreitet, womit im Falle eines Abschlusses das zweitgrößte Stahlserviceunternehmen Nordamerikas entstehen würde.
Das Unternehmen erwartet, dass, obwohl bis Ende 2025 acht US-Vertriebszentren abgespalten werden, das Versandvolumen im Jahr 2026 stabil bleiben wird. Für das erste Quartal wird ein bereinigtes EBITDA zwischen 20 und 60 Millionen Euro prognostiziert.