Nach einem zweitägigen Anstieg ging Bitcoin in eine Konsolidierungsphase über und wird zuletzt bei etwa 70.000 US-Dollar gehandelt, mit einem monatlichen Zuwachs von fast 5 %. Zuvor war Bitcoin aufgrund der durch den Nahostkonflikt ausgelösten Risiken zeitweise in den Bereich von 65.000 US-Dollar gefallen.
Die Verbesserung der Marktstimmung hängt hauptsächlich mit der kurzfristigen Entspannung der geopolitischen Spannungen zusammen. Der US-Präsident Donald Trump erklärte, dass der Konflikt mit dem Iran möglicherweise schneller als erwartet beendet werden könnte, was die Aktienmärkte nach oben trieb, die Ölpreise senkte und den Bitcoin-Preis steigen ließ.
On-Chain-Daten zeigen, dass die offenen Terminkontrakte auf etwa 22,1 Milliarden Dollar gestiegen sind, was darauf hinweist, dass neues Marktkapital zufließt. Analyseinstitute betonen, dass die Liquiditätsschocks durch den Krieg nachlassen und sich nicht zu einem strukturellen Bärenmarkt entwickeln.
Gleichzeitig verzeichneten die US-Spot-Bitcoin-ETFs während der Preisrallye deutliche Nettozuflüsse, was darauf hindeutet, dass institutionelle Investoren bei Marktrückgängen auf eine günstige Positionierung setzen.