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- Die US-Regierung fordert in den Handelsgesprächen mit Mexiko strengere Ursprungsregeln, die eine verstärkte Beschaffung von Autoteilen aus Nordamerika verlangen, um den Eintritt von chinesischen Elektronikkomponenten in die nordamerikanische Automobilzulieferkette zu begrenzen.
- Da der entscheidende Verlängerungstermin des im Jahr 2020 unterzeichneten USMCA-Abkommens am 1. Juli näher rückt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die drei Länder in den kommenden Monaten irgendeine Form von Vereinbarung treffen, gering. Offizielle Verhandlungen zwischen den USA und Kanada haben noch nicht begonnen.
Die Trump-Regierung hatte zuvor nationale Sicherheitsklauseln zitiert, um Zölle von 50 % auf Stahl- und Aluminiumprodukte aus Mexiko und Kanada zu erheben. Sollten die neuen Lieferkettenregeln letztendlich festgelegt werden, werden Autos, die chinesische Komponenten enthalten, den zollfreien Status verlieren.
Handelsbarrieren erstrecken sich auf Elektronikkomponenten
In dieser Verhandlungsrunde hat die US-Regierung gezielte Beschränkungen für die Automobilzulieferkette eingeführt. Informierte Kreise berichten, dass der Kern der neuen Regeln darin besteht, die Schwelle für den lokalen Wertanteil zu erhöhen, insbesondere indem Automobielelektronik, Steuergeräte und wichtige Halbleiterkomponenten, die zuvor aus China importiert wurden, in strenge lokale Beschaffungsvorgaben einbezogen werden. Nach dem vorgeschlagenen Rahmen werden Automobilhersteller, die diese Ursprungsregeln nicht erfüllen, Schwierigkeiten haben, beim Verkauf von Fahrzeugen in die drei großen nordamerikanischen Märkte von zollfreien Vorteilen zu profitieren, was die Steuerkonformitätskosten der Fahrzeughersteller direkt erhöhen wird.
Neubewertung der Zollbefreiungsqualifikation
Die Anpassung der Lieferkettenregeln erschüttert direkt die bestehende Arbeitsteilung in der nordamerikanischen Automobilindustrie. Da China in der Automobielelektronik- und Elektrofahrzeugindustrie signifikante Kosten- und Größenvorteile hat, sind die meisten in Mexiko ansässigen Fahrzeug- und Erstausrüster in unterschiedlichem Maße in chinesische Elektronikkomponenten eingebunden. Wenn die neuen zollfreien Standards diese Teile zwangsweise entfernen, werden die betroffenen Unternehmen unter Druck stehen, alternative Lieferanten zu finden oder die Fahrzeuglieferkette neu zu organisieren. Diese politische Ausrichtung zielt darauf ab, die Automobilindustrie dazu zu zwingen, die Produktionslinien für wichtige Elektronikkomponenten in die nordamerikanische Region zu verlagern.
Entscheidender Verhandlungstermin rückt näher
Der Zeitpunkt dieser Lieferkettenverhandlungen fällt in eine entscheidende Phase der Beziehungen zwischen den USA, Mexiko und Kanada. Gemäß den Vertragsbedingungen müssen die drei Parteien bis zum 1. Juli entscheiden, ob die Gültigkeit des Abkommens um 16 Jahre verlängert oder in einen jährlichen Überprüfungsmechanismus überführt wird. Angesichts der zahlreichen harten Forderungen der USA in Bezug auf grenzüberschreitende Regulierung und Exklusivität der Lieferkette sowie der zuvor von der Trump-Regierung gegen Mexiko und Kanada verhängten 50%igen Zölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte ist die Wahrscheinlichkeit, dass die drei Parteien kurzfristig Differenzen überbrücken, gering. Der Verhandlungsprozess wird wahrscheinlich auf den Sommer oder Herbst dieses Jahres verschoben.
Multinationale Automobilzulieferketten unter Druck
Sollten die neuen Ursprungsbeschränkungen letztendlich umgesetzt werden, wird sich die Betriebsstrategie multinationaler Automobilhersteller in Nordamerika grundlegend ändern. Automobilhersteller müssen zwischen dem Verzicht auf zollfreie Vorteile und den Kosten für die Umstrukturierung der Lieferkette abwägen. Für Automobilriesen, die stark auf globalisierte Beschaffung angewiesen sind, könnte die kurzfristige Suche nach Ersatz-Elektronikkomponenten, die den nordamerikanischen Ursprungsstandards entsprechen, nicht nur auf Kapazitätsengpässe stoßen, sondern auch zusätzliche Validierungskosten aufgrund von Lieferkettenänderungen verursachen, was potenziellen Druck auf die Fahrzeugmargen und die Stabilität der Lieferkette auf dem nordamerikanischen Markt ausübt.