Der Wechselkurs des Renminbi zum US-Dollar stieg am Dienstag stark an und schloss bei 6,8718 Yuan, was einer Aufwertung um 465 Punkte gegenüber dem vorherigen Handelstag entspricht und den höchsten Stand seit dem 27. Februar darstellt. Marktteilnehmer erklärten, dass die Entspannung der geopolitischen Spannungen den Dollarrückgang befeuerte und den Renminbi zum Anstieg brachte.
Händler berichteten, dass die Aussage von US-Präsident Trump, der Krieg mit dem Iran könnte „bald enden“, die Marktflucht in sichere Anlagen gemildert habe, was zuvor den Dollarindex belastet hatte, und der Renminbi im Zuge der Verbesserung der globalen Risikobereitschaft an Stärke gewann.
Ein Devisenhändler einer chinesischen Bank sagte, der Krieg werde nicht kurzfristig enden, aber der Markt rechne bereits mit einer Stabilisierung der Lage. Der Anstieg des Renminbi sei eine normale Marktreaktion und die allgemeine Stimmung habe sich deutlich verbessert.
Im Offshore-Markt wurde der Renminbi gegenüber dem US-Dollar zuletzt mit 6,8744 Yuan gehandelt, was sich im Vergleich zum Schlusskurs von 6,8939 Yuan am vorherigen Handelstag deutlich stärker zeigt.
Der aktuelle Unterschied zwischen dem Onshore- und Offshore-Renminbi beträgt etwa 12 Punkte, was darauf hindeutet, dass die Marktentwicklungen in beiden Regionen weitgehend übereinstimmen.
Auf dem globalen Devisenmarkt stabilisierte sich der US-Dollar am Dienstag gegenüber den wichtigsten Währungen insgesamt. Zuvor hatten Trumps Äußerungen zur Situation im Iran dem Dollar zugesetzt und die Marktneigung zu Risikoanlagen ließ wieder nach.