Am Dienstag fiel das Pfund gegenüber dem US-Dollar um 0,4% und gab damit einen Teil seiner Zuwächse vom Vortag wieder ab. Händler und Investoren beobachten aufmerksam die weitere Entwicklung im Nahen Osten. Trotz der Aussage von US-Präsident Trump, dass es produktive Gespräche mit iranischen Beamten über den Nahostkonflikt gegeben habe, leugnete der Iran jegliche direkten Verhandlungen mit den USA, was dazu führte, dass das Pfund sich nicht weiter erholen konnte.
Mit der Eskalation der Kämpfe im Nahen Osten zeigen sich zunehmend Anzeichen für eine schwächelnde wirtschaftliche Aktivität in Großbritannien. Das Wachstum der Unternehmensaktivitäten im März erreichte seinen tiefsten Stand seit sechs Monaten, während die Kosten im verarbeitenden Gewerbe den größten Anstieg seit 1992 verzeichneten.
Wirtschaftliche Auswirkungen und Aussichten der Geldpolitik
Mit der Fortdauer des Konflikts könnte die britische Wirtschaft stärker unter Druck geraten als andere Länder. Der Markt erwartet weitgehend, dass die Bank of England weitere Maßnahmen ergreifen wird, um das Inflationsrisiko anzugehen, und mindestens zwei Zinserhöhungen vornimmt. Dennoch könnten die Entscheidungsträger aufgrund fehlender weiterer Wirtschaftsdaten eine abwartende Haltung einnehmen, wobei die PMI-Daten im April der Schlüssel für die nächste Runde der geldpolitischen Entscheidungen sein werden.