Ein ausgesprochen spekulatives „Superzyklus“-Szenario setzt PEPE zum 1. Januar 2027 bei 0,000042 US-Dollar an. Voraussetzung wären ein weiter starker Bitcoin, die Rückkehr von Privatanlegern und eine höhere Risikobereitschaft am Markt. Es handelt sich nicht um eine belastbare Prognose. Ausgehend von einem Referenzkurs von rund 0,000004937 US-Dollar entspräche das einem Plus von etwa 750 Prozent. Bei unverändertem Token-Angebot läge die Marktkapitalisierung dann bei rund 17,7 Milliarden US-Dollar.
Szenario setzt auf erneute Umschichtung in Meme-Coins
Die Annahme: Bitcoin steigt auf neue Höchststände und zieht zunächst Ethereum und große Altcoins mit nach oben. Anschließend könnten Anleger einen Teil ihrer Positionen in volatilere Meme-Coins umschichten. In diesem möglichen Verlauf wandert Kapital in einer Hausse von Bitcoin zu Ethereum und anderen Altcoins und breitet sich danach auf Meme-Token aus. Ein verlässliches oder regelmäßig wiederkehrendes Marktzyklus-Muster ist das jedoch nicht.
Das Szenario unterstellt außerdem mehrere Ereignisse im November 2026: Eine große Zahlungsplattform könnte Krypto-Trinkgelder und digitale Meme-Sammelobjekte unterstützen, Prominente könnten Online-Kampagnen rund um eine Froschfigur starten, Börsen ihre Werbung für den Handel mit Meme-Coins verstärken und die US-Geldpolitik überraschend lockerer werden. Für keines dieser Ereignisse gibt es eine gesicherte Grundlage. Die Analyse beschreibt diese Kombination selbst als bewusst optimistisches Szenario.
PEPE muss sich oberhalb von 0,000005 US-Dollar halten
Eine technische Analyse vom 23. Oktober verortete PEPE in einem symmetrischen Dreieck. Der Widerstand lag demnach bei rund 0,00000476 US-Dollar, die Unterstützung bei etwa 0,00000396 US-Dollar. Der Relative-Stärke-Index (RSI) stand bei ungefähr 60; der MACD war positiv und lag über seiner Signallinie. Beides deutete zu diesem Zeitpunkt auf ein verbessertes Momentum hin.
Am 24. Oktober soll PEPE wieder rund 0,000005 US-Dollar erreicht und damit eine Marktkapitalisierung von mehr als 2 Milliarden US-Dollar überschritten haben. Zugleich galt diese Marke als wichtiger Widerstand. Technisch würde das Aufwärtsszenario erst dann gestützt, wenn der Token oberhalb von 0,000005 US-Dollar bleibt – und nicht nur kurz darüber steigt, um anschließend wieder zurückzufallen.
Auch ein Anstieg des Spot-Handelsvolumens wäre ein wichtiges Signal: Er würde die Wahrscheinlichkeit verringern, dass die Kursgewinne vor allem auf gehebelte Futures-Geschäfte zurückgehen. Eine Folge höherer Tiefs und höherer Hochs könnte zusätzlich auf eine stärkere Nachfrage von Käufern hindeuten.
Falls diese Bedingungen mit einer breiteren Altcoin-Rally zusammenkommen, könnte 0,00001 US-Dollar zur nächsten psychologisch wichtigen Marke werden. Danach würde der Markt wieder auf das bisherige Allzeithoch von PEPE bei rund 0,00002803 US-Dollar blicken. Ein Tagesanstieg oder ein einzelner Ausbruch über einen Widerstand reicht für sich genommen nicht aus, um eine Trendwende zu bestätigen.
Kursanstieg und Wallet-Zuordnung vom 28. Oktober unbestätigt
Ein Marktbeitrag vom 28. Oktober behauptete, PEPE sei binnen 24 Stunden um 15 Prozent gestiegen. Als möglichen Auslöser nannte der Beitrag eine Wallet, die Justin Sun zugerechnet wurde und angeblich Geld von Poloniex abgezogen sowie eine Position im Wert von rund 51,25 Millionen US-Dollar aufgebaut habe. Weder die Zuordnung der Wallet noch die Angaben zu den Geldflüssen lassen sich anhand des Beitrags allein bestätigen. Auch der behauptete Tagesgewinn sagt nicht aus, wie sich der Kurs weiterentwickelt.
Unter den optimistischsten Annahmen setzt das Szenario PEPE bei 0,000042 US-Dollar an und kommt auf eine geschätzte Marktkapitalisierung von rund 17,7 Milliarden US-Dollar. Dafür müssten die Nachfrage nach Meme-Coins erneut anziehen, wichtige Widerstände nachhaltig überwunden werden und Privatanleger in risikoreiche Anlagen zurückkehren. Es handelt sich nicht um eine offizielle Preiszusage von OpenAI oder ChatGPT. Kurzfristig bleiben vor allem drei Punkte entscheidend: ob PEPE den Widerstand hinter sich lassen kann, ob die Spot-Nachfrage zunimmt und ob die Mittelzuflüsse anhalten.