
Markt zeigt "verzerrte Volatilität": Indizes ruhig, anderswo laut
Am 2. Februar vor und nach dem Handel wurde ein Kontrast immer offensichtlicher: Der Panikindex der Aktienmärkte stieg nicht steil an, während die Volatilität bei Edelmetallen, Devisen und einigen Rohstoffen signifikant zunahm. Diskussionen im Markt konzentrieren sich nicht mehr nur auf die Frage, ob der KI-Handel überhitzt ist, sondern darauf, dass makro- und geopolitische Unsicherheiten zwischen verschiedenen Vermögenswerten den Schauplatz wechseln.
Gold: Steigt wie ein Risikoasset, fällt genauso
Angesichts der Kombination aus Kapitalverfolgung und Absicherungsbedürfnissen schnellte Gold auf nahe historische Höchststände, erlebte dann jedoch einen drastischen Rückgang. Mehrere ausländische Medien verbinden diesen Rückgang mit Veränderungen in den Politikerwartungen, dem Abbau von Hebeln und dem Margendruck.
Bemerkenswert ist, dass einige Kapitalflüsse weiterhin eine starke "Nachverfolgungs- und Allokationskraft" signalisieren: Beispielsweise zeigen Daten des World Gold Council, dass das Nettozuflussvolumen in physische Gold-ETFs im Jahr 2025 in einem historischen Hochbereich liegt. (Und auf der im ursprünglichen Text erwähnten Handelsebene wird auch das Interesse an einigen Gold-ETFs und Optionen erwähnt.)
Devisen: Yen "Interventionserwartung" erhöht Volatilitätsprämie
Im Devisenbereich liegt der Fokus auf dem US-Dollar gegen den japanischen Yen: Der Markt spekuliert immer wieder über "Wechselkursprüfungen/Interventionssignale", was zu einem kurzfristigen Anstieg der impliziten Volatilität führt und innerhalb weniger Tage zu größeren Schwankungen führt.
Gleichzeitig werden auch die Äußerungen von Donald Trump in Bezug auf Grönland und geophysikalische Themen als Verstärker für die Flucht in sichere Anlagen und Neubepreisung angesehen.
Aktien: VIX "schreit" nicht, bedeutet nicht, dass es kein Risiko gibt
Der Volatilitätsindex der Aktienindizes zeigt sich relativ zurückhaltend, eine Erklärung ist, dass "der Index durch die Diversität gestützt wird": Wenn sich Einzelaktien stark bewegen, aber uneinheitlich verlaufen, sinkt die Korrelation auf der Indexebene und der VIX steigt nicht notwendigerweise.
Zum Beispiel fiel der Aktienkurs von Microsoft zweistellig, nachdem das Unternehmen Rekordinvestitionen gemeldet und das Wachstum des Cloud-Geschäfts hinter den höheren Markterwartungen zurückgeblieben war, was die Investoren zu einer Neubewertung der "KI-Investitionsrenditen" veranlasste.
Politikerwartungen bleiben Hauptthema: Zinsen und Risikobereitschaft im ständigen Ringen
Auf politischer Ebene verstärken Spekulationen über den zukünftigen Kurs der US-Notenbank weiterhin die marktübergreifende Interaktion. Besonders die Nachrichten zu Kevin Warsh werden vom Markt derzeit als eine der wichtigen Variablen angesehen, die die Zinspfad- und USD-Erwartungen beeinflussen, und dienen als Auslöser für schnelle "Korrekturen" bei Edelmetallen und Risikoassets.
