
Was geschah auf dem Markt: Nach dem Fall unter 76.000 US-Dollar konnte der Hebel nicht mehr standhalten
Am Montag (2. Februar) beschleunigte der Bitcoin-Preis unter Verkaufsdruck seinen Rückgang und fiel zeitweise unter die 76.000-Dollar-Marke, was einem Tagesverlust von etwa 6 % entspricht und den niedrigsten Stand seit fast 10 Monaten erreichte.
Parallel zur Preisentwicklung verstärkte sich die Kettenreaktion auf der Hebelseite: Statistiken zeigen, dass der Kryptomarkt in den letzten 24 Stunden eine große Zahl an Zwangsverkäufen erlebte, die mehr als 160.000 Personen betrafen und einen Gesamtbetrag von etwa 506 Millionen US-Dollar ausmachten.
Auslösende Faktoren: Stärkung des Dollars und veränderte politische Erwartungen kühlen Risikoanlagen ab
Trumps jüngste Äußerungen zur Kommunikation mit Iran, kombiniert mit seiner Ankündigung, Kevin Warsh als Vorsitzenden der Federal Reserve zu nominieren, haben die Dollar-Optimisten gestärkt und die Erwartungen einer schwächeren Dollarnachfrage spürbar abgekühlt.
In dieser Makropreisanpassung stehen hochvolatile Vermögenswerte oft zuerst unter Druck – die Ausweitung der Zwangsverkäufe auf dem Kryptomarkt ist genau ein typisches Nebenprodukt dieser "Risiko-Neubewertung".
Anzeichen aus der Kapitalperspektive: Fehlende neue Mittelzuflüsse, realisierter Marktwert tendiert zur Seitwärtsbewegung
CryptoQuant-Gründer Ki Young Ju schrieb auf einer sozialen Plattform, dass der Rückgang von Bitcoin mehr auf anhaltenden Verkaufsdruck zurückzuführen sei, während „neue Mittelzuflüsse unzureichend“ sind; er erwähnte den zuletzt seitwärts tendierenden realisierten Marktwert (Realized Cap), was auf schwache zusätzliche Zuflüsse hindeutet.
Monatsbilanz: Im Januar ein Rückgang um fast 11 %, Rekord der Verlustserie verlängert
Auf Monatssicht verzeichnete Bitcoin im Januar einen kumulierten Rückgang von fast 11 %, notierte den vierten Monat in Folge Verluste und verlängerte den Rekord der Verlustserie auf den längsten Zeitraum seit 2018.
