Dollar General prognostizierte am Donnerstag ein schwaches Wachstum des Jahresumsatzes, was zeigt, dass einkommensschwache und preissensible Verbraucher in einem Umfeld zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit und hoher Lebenshaltungskosten vorsichtiger werden, wodurch der Aktienkurs des Unternehmens im frühen Handel um etwa 7% fiel.
Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2026 ein Umsatzwachstum in den gleichen Läden von 2,2% bis 2,7%, leicht unter den Erwartungen der Analysten von 2,48%. Die Gewinnprognose pro Aktie liegt bei 7,10 bis 7,35 US-Dollar und ist damit weitgehend im Einklang mit den Markterwartungen von 7,21 US-Dollar, was die vorsichtige Haltung des Unternehmens gegenüber dem Konsumumfeld und der Kosteninflation widerspiegelt.
Der Bericht selbst ist nicht schwach. Der Umsatz in den gleichen Läden wuchs im vierten Quartal um 4,3%, was über den Markterwartungen von 3,34% liegt; der Gewinn je Aktie für das Quartal bis zum 30. Januar betrug 1,93 US-Dollar und lag damit deutlich über den Erwartungen von 1,65 US-Dollar.
Das Management gab an, dass ein schwerer Wintersturm Anfang Februar vorübergehende Schließungen einiger Geschäfte verursachte, was die Verkaufsleistung zu Jahresbeginn belastete. Gleichzeitig stellte das Unternehmen fest, dass die Ausgaben der Verbraucher für diskretionäre Käufe zurückhaltend blieben.