
Abkühlung des Dollar-Rebounds, der Markt wartet auf klarere politische Signale
Die Wertpapierabteilung der Bank of America ist der Ansicht, dass nach der jüngsten Dollar-Stärkung in den letzten Handelstagen das Comeback der Bären von der weiteren Orientierung der Fed abhängt. Am Dienstagnachmittag europäischer Zeit fiel der Dollarindex leicht auf etwa 97,40 zurück; zuvor hatte der Index kurzfristig zugelegt, bleibt jedoch auf Jahressicht negativ und zeigt über das letzte Jahr hinaus einen deutlichen Rückgang.
Nominierungseffekt: Zinssenkungstempo und Schrumpfungsprognosen stützen Dollar vorübergehend
Der Bericht erwähnt, dass der Markt seit der Ankündigung von Donald Trump am letzten Wochenende, Kevin Walsh als nächsten Fed-Vorsitzenden zu nominieren, die Aussicht auf eine langsame Zinssenkung eher interpretiert und die Erwartungen an eine Reduzierung der Bilanzsumme gestiegen sind, was kurzfristig den Dollar stützt. Reuters und andere Medien berichteten ebenfalls über diese Nominierungsnachricht.
Quantitative und Optionssignale: Dollar sieht „besser“ aus, aber noch kein Zeitpunkt für Short-Positionen
Die Bank of America stellte in ihrer Studie vom 2. Januar eine Verbesserung der quantitativen Richtungssignale des Dollars fest: Die Optionen für Hauptwährungspaare USD/G10 neigen stärker zu Gunsten des Dollars und die implizite Volatilität steigt insgesamt. Anders ausgedrückt: Die „Versicherungsprämie“, die der Markt für aufwärtsgerichtete Dollarrisiken zahlt, wird teurer, was nicht vollständig mit der vorherigen einseitigen Baisse übereinstimmt.
Wo liegt der Auslöserpunkt: Ein Fahrplan für „Zinsen + Bilanzsumme“ ist erforderlich
Die Bank of America fügt hinzu, dass der jüngste Abverkauf von Rohstoffen in gewissem Maße den Dollar-Aufschwung ausgelöst hat, daher ist es derzeit nicht ratsam, blind auf einen Dollar-Abfall zu setzen. Um den Devisenmarkt dazu zu bringen, an der nächsten größeren Dollarbewegung teilzunehmen (insbesondere um zu einer systematischen Schwäche zurückzukehren), könnte es notwendig sein, dass die Fed unter der neuen Führung klarere und umsetzbare Richtlinien für den Kurs der Leitzinsen und die Aufstellung der Bilanz ausgibt.
