
Am Dienstag (13. Januar) vor dem US-Börsenstart herrschte eine eher vorsichtige Stimmung bei Risikoanlagen: Die Futures der drei großen US-Aktienindizes gaben leicht nach; am Devisenmarkt setzte der Yen seine Schwäche fort und näherte sich einer kritischen Schwelle; gleichzeitig wurden Edelmetalle und Rohöl durch Flucht in sichere Häfen und Angebotsnarrative unterstützt, während der Kryptomarkt dank Kapitalrückflüssen wieder an Fahrt aufnahm.
Aktienindex-Futures: Vorbörslich leichter Rückgang, Markt wartet auf weitere Hinweise
Zum Berichtszeitpunkt befanden sich Nasdaq 100-Futures, S&P 500-Futures und Dow Jones-Futures alle im Rückgang, wobei die Verluste um die 0,1 % pendelten. Der vorbörsliche „leichte Rückgang“ scheint eher eine Neubewertung von Bewertungen und Ereignisrisiken zu sein, als eine Bestätigung eines unidirektionalen Trends.
Devisenmarkt im Fokus: Yen fällt auf 18-Monats-Tief, pessimistische Prognosen erneut thematisiert
Der US-Dollar/Yen pendelt um die 159 und erreicht oder nähert sich einem 18-Monats-Tief, während der Markt über mögliche Wahlen in Japan und fiskalische Erwartungshaltungen diskutiert, die den Wechselkurs beeinflussen könnten.
In Bezug auf institutionelle Meinungen wurde berichtet, dass JPMorgan ein eher pessimistisches US-Dollar/Yen-Jahresendziel für die Wall Street angegeben hat, das auf etwa 164 bis Ende 2026 hinweist, was die Diskussion darüber entfacht, ob der „schwache Yen sich weiter selbst verstärkt“.
Rohstoffe: Gold und Silber auf hohem Niveau, Ölpreise steigen aufgrund von Iran-Risikoaufschlägen
Edelmetalle setzen ihre Stärke fort, Gold und Silber schwanken weiterhin im Rekordbereich: Vorbörslich notiert Gold auf hohem Niveau um die 4.600 US-Dollar, während Silber weiter an Stärke gewinnt. Die treibenden Faktoren konzentrieren sich weiterhin auf eine Kombination aus Zinssenkungserwartungen und Flucht in sichere Häfen.
Im Ölsektor gab es deutliche Rebounds bei WTI und Brent. Der Kern des Marktgeschehens liegt in der Angebotsunsicherheit - die durch die iranische Lage verursachten potenziellen Export- und Transportstörungen geben den Ölpreisen Aufwärtsdynamik.
Kryptowährungen: Bitcoin über 92.000 US-Dollar, Risikoappetit erwärmt sich
Kryptowährungen stärken sich synchron, Bitcoin stieg vorbörslich schnell an und erreichte einen Anstieg von zeitweise über 2 %, wobei er wieder die Marke von 92.000 US-Dollar überschritt. Der Markt interpretiert dies als eine „High-Beta-Anlage“ inmitten von makroökonomischen Schwankungen.
