Die Aktienmärkte in China und Hongkong fielen am Donnerstag aufgrund der sich verschärfenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und einer Abnahme der Risikobereitschaft, wobei die Hauptindizes den größten Rückgang der letzten Zeit verzeichneten.
Indexleistung
Der Shanghai Composite Index schloss mit einem Minus von 1,4 % bei 4.006,55 Punkten und fiel zwischenzeitlich unter die 4.000-Punkte-Marke; der Shanghai-Shenzhen-300-Index fiel um 1,6 %, der ChiNext Index um 1,1 % und der STAR50-Index um 2,4 %.
In Hongkong schloss der Hang-Seng-Index mit einem Minus von 2 % bei 25.500,58 Punkten, der Hang Seng Tech Index fiel um 2,2 %, wobei Technologiewerte generell unter Druck standen.
Geopolitische Konflikte belasten die Marktstimmung
Die Marktstimmung wurde durch die rapide Eskalation der Situation im Nahen Osten belastet. Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA sowie deren Verbündeten verschärfte sich, mit Angriffen auf Gas- und Energieinfrastruktureinrichtungen, was die Vorsicht der Anleger erhöhte.
Analysten betonen, dass steigende Ölpreise und ein höherer geopolitischer Risikozuschlag die Risikobereitschaft des Marktes schwächten.
Deutliche Sektorunterschiede
Der Sektor der NE-Metalle und Chemie führte die Verluste an, der CSI Subindex für NE-Metalle fiel um 6,1 %, der Chemieindex um 4,5 %. Die Aktie von Zijin Mining fiel um mehr als 7 %.
Im Gegensatz dazu stieg der Energiesektor gegen den Trend, der Shanghai-Shenzhen-300-Energieindex legte um 4,2 % zu, was die verbesserten Gewinnprognosen durch steigende Öl- und Gaspreise widerspiegelt.