Geopolitische Risiken werden neu bewertet, und das beeinflusst die Risiken an den globalen Aktienmärkten. Der erfahrene US-Marktanlagestratege Ed Yardeni erklärte, dass er aufgrund der eskalierenden Konflikte im Nahen Osten die Wahrscheinlichkeit eines Börsencrashs in den USA im restlichen Jahr von 2% auf 35% erhöht hat.
Yardeni bemerkte, dass Konflikte im Zusammenhang mit Iran eine potenzielle Erschütterung für die globalen Märkte darstellen. Steigende Ölpreise könnten den Inflationsdruck erhöhen, was die Konsumkraft der Haushalte und die Gewinnmargen der Unternehmen einengt und gleichzeitig die geldpolitische Richtung komplizierter macht.
Unterdessen erhöhen institutionelle Investoren ihre defensiven Wetten auf US-Aktien. Daten von Goldman Sachs zeigen, dass in der Woche bis zum 6. März Hedgefonds ihre Leerverkaufspositionen in Aktien-ETFs um etwa 8,3% erhöhten, ein bemerkenswerter Anstieg in den letzten fünf Jahren.
Der Bericht weist darauf hin, dass sich aufgrund der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten kurzfristig mehr Kapital gegen US-Aktien positioniert und dass eine Zunahme der Marktvolatilität zu erwarten ist.