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Private Equity steht vor dem Risiko der KI-Störung, während Blackstone und andere einen Rückgang des

Private Equity steht vor dem Risiko der KI-Störung, während Blackstone und andere einen Rückgang des

TraderKnowsTraderKnows
03-04
Zusammenfassung:Private-Equity-Firmen sehen sich erheblichen Risiken durch die KI-Störung gegenüber, während große Firmen wie Blackstone und KKR einen Rückgang des Aktienkurses erleben und die Risiken im privaten Kreditmarkt steigen.

Im Jahr 2026 erlebt die Private-Equity-Branche (PE) eine beispiellose Spaltung. Obwohl einige Branchengiganten wie die Blackstone Group und KKR hervorragende Finanzergebnisse zeigen, erleben ihre Aktien auf den Kapitalmärkten einen starken Ausverkauf, der die große Marktunsicherheit widerspiegelt. Im Jahr 2025 erreichte der Nettogewinn der Blackstone Group 2,14 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von über 100% entspricht und das beste Ergebnis der letzten 40 Jahre darstellt; KKR sammelte im vierten Quartal 43 Milliarden US-Dollar ein, ein Vierjahresrekord; Apollo Global Management sammelte im gesamten Jahr 228 Milliarden US-Dollar ein, was die Markterwartungen übertraf. Dennoch konnten diese beeindruckenden Zahlen die Aktienkurse nicht stützen, und die Private-Equity-Branche erlebte im Februar einen "Börsencrash"-ähnlichen Einbruch. Der Aktienkurs von Blackstone fiel im selben Monat um 20%, KKR um 30%, Apollo Global Management um 29%, Ares Management und TPG um jeweils 33%.

Aufkommende KI birgt disruptive Risiken

Dieses Phänomen der Kursabweichung wird allgemein dem Aufstieg der KI-Technologien zugeschrieben. Im Januar dieses Jahres veröffentlichte das KI-Unternehmen Anthropic Claude Cowork und behauptete, dass es in der Lage sei, eigenständig Finanzprüfungen, Personalmanagement und andere Aufgaben auszuführen, was Panik in der SaaS-Branche auslöste und die Börsenkurse der börsennotierten SaaS-Unternehmen massiv einbrechen ließ. Im Februar folgte dann die Veröffentlichung von Claude Code durch Anthropic, das angeblich in der Lage ist, Systeme in COBOL über Nacht zu modernisieren, was Ängste über die traditionellen Softwarebranchen schürte. Obwohl sich herausstellte, dass die Fähigkeiten der KI übertrieben waren, löste die Nachricht dennoch eine Vertrauenskrise im traditionellen SaaS-Geschäftsmodell aus.

Risikoexposition der SaaS-Branche und Veränderungen in der PE-Strategie

In den letzten zehn Jahren war die Softwareindustrie das wichtigste Investitionsfeld für PE. Laut SaaStr haben PE-Institutionen von 2015 bis 2025 über 1900 Softwarefirmen übernommen, mit einem Transaktionsvolumen von über 440 Milliarden US-Dollar und im letzten Jahr machten softwarebezogene Leveraged Buyouts fast 20% der Ziele aus. Doch die disruptive Technologie der KI bringt dieses Modell ins Wanken. Mit der Weiterentwicklung der KI beginnen die Softwarebewertungen zu bröckeln, und der US-Technologie-Software-Index ist in diesem Jahr um 20% gefallen, während das durchschnittliche P/S-Verhältnis von 9 auf 6 gesunken ist.

Zunehmendes Risiko im Bereich Private Debt: Herausforderungen im Umfeld hoher Zinsen

Darüber hinaus steigen die Risiken von Private Debt stark an, hauptsächlich weil Softwarefirmen traditionell als Unternehmen mit stabilen "perpetual" Cashflows galten, die im Umfeld hoher Zinsen zunehmend ins Wanken geraten, was die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsausfällen massiv erhöht. Im Februar dieses Jahres übertrug Blue Owl Capital drei private Kreditfondsportfolios an Renten- und Versicherungsinstitute; obwohl die Abschläge nur 0,3% betrugen, wurde die Aussetzung der Rücknahme eines Fonds allgemein als "Qualitätsverschlechterung" interpretiert, was eine Kettenreaktion unter PE-Giganten auslöste und zu kräftigen Kursverlusten führte.

Reaktionen der PE-Giganten und Branchenperspektiven

Die Marktängste sind nicht aus der Luft gegriffen, und letztes Jahr gingen mehrere Unternehmen, die erhebliche private Kredite erhalten hatten, pleite. First Brands erlitt sogar den Verlust von Sicherheiten, was Schwächen im Risikomanagement aufdeckte. Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, warnte einst: "Wenn man eine Kakerlake sieht, könnten mehr folgen", was auf systemische Risiken im Bereich Private Debt hindeutet.

Angesichts dieser Herausforderungen haben die PE-Giganten begonnen zu handeln. Apollo Global Management reduzierte im letzten Jahr den Softwareanteil im Portfolio von 20% auf 10%; der Thoma Bravo-Gründer Orlando Bravo erklärte in Davos öffentlich, dass KI technologieorientierte Softwareunternehmen grundlegend verändern wird. Auch Jonathan Gray, Präsident von Blackstone, äußerte, dass "nicht die Blase das größte Risiko ist, sondern die disruptiven Risiken, was passiert, wenn die Branche über Nacht ihr Gesicht verliert?"

Da sich der Einfluss der KI auf die Softwarebranche verschärft, hat die Erschütterung der Private-Equity-Branche möglicherweise erst begonnen. Diese durch KI ausgelöste Branchenerdbeben könnte tiefgreifendere Folgen haben.

Risikohinweis und Haftungsausschluss

Der Markt ist mit Risiken verbunden, und Investitionen sollten mit Vorsicht erfolgen. Dieser Artikel stellt keine persönliche Anlageberatung dar und berücksichtigt nicht die spezifischen Anlageziele, finanziellen Situationen oder Bedürfnisse einzelner Nutzer. Nutzer sollten prüfen, ob die in diesem Artikel enthaltenen Meinungen, Ansichten oder Schlussfolgerungen für ihre individuellen Umstände geeignet sind. Investitionen erfolgen auf eigene Verantwortung.

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TraderKnows
Verfasst vonTraderKnows
Erstellungsdatum:2026-03-04 13:26
Zuletzt aktualisiert:2026-03-04 14:39
Unabhängige Analyse: Manuell recherchiert und überprüft vom Compliance-Team von TraderKnows auf Grundlage öffentlicher Register von Aufsichtsbehörden.
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