Obwohl die USA den Stichtag für einen Schlag gegen die iranische Energieinfrastruktur verschoben haben, ist der mehr als einmonatige Konflikt im Nahen Osten weiterhin ungelöst, was die Stimmung auf dem Markt beeinflusst hat. Es wird erwartet, dass die wichtigsten Aktienindizes an der Wall Street am Freitag niedriger eröffnen.
US-Präsident Trump kündigte am Donnerstag eine Verlängerung des Ultimatums an und forderte den Iran auf, die Straße von Hormus wieder zu eröffnen, andernfalls würden seine Energieanlagen zerstört. Zuvor hatte Teheran den 15-Punkte-Vorschlag der USA zur Beendigung der Kämpfe abgelehnt. Diese Verschiebung konnte jedoch die Marktstimmung nicht besänftigen, die Ölpreise stiegen erneut, und die Anleger stehen einer Einigung zwischen beiden Seiten skeptisch gegenüber.
Vor diesem Hintergrund wird die Börsenstimmung deutlich von geopolitischen Einflüssen bestimmt, wobei der S&P 500 und der Nasdaq die fünfte Woche in Folge fallen, während der Dow Jones im Wochenverlauf gestiegen ist. Der S&P 500 und der Nasdaq gaben am Donnerstag jeweils um über 1 % nach, wobei der Nasdaq mit einem Rückgang von über 10 % in den Korrekturbereich gelangte.