Am Mittwoch vor Börsenbeginn entwickelten sich Goldaktien durchweg stark. Der Antrieb kam von einem Anstieg der Edelmetallpreise: Ein schwächerer Dollar gepaart mit sinkenden Renditen bei US-Staatsanleihen entfachte erneut die Nachfrage nach Goldinvestitionen.
Goldpreis steigt: Dollar und Renditen „unterstützen“
Im vorbörslichen Handel setzte der Spotpreis für Gold seinen Anstieg fort und erreichte zeitweise etwa 5.066,68 USD pro Unze. Der Markt richtet seine Aufmerksamkeit auf die später veröffentlichten wichtigen US-Beschäftigungsdaten, in der Hoffnung, daraus Hinweise auf die künftige Politik der Federal Reserve abzuleiten; gleichzeitig erwähnte Reuters am selben Tag, dass der Rückgang des Dollars und der Rückgang der Renditen für 10-jährige US-Staatsanleihen die Attraktivität von Gold erhöht haben.
Vor Börsenbeginn: Bergbauaktien weitgehend im Plus: Südafrikanische Bergbauunternehmen zeigen größere Elastizität
Getrieben von höheren Goldpreisen stiegen die Aktien mehrerer Goldproduzenten vor Börsenbeginn: Newmont und Barrick verzeichneten moderate Zuwächse. Südafrikanische Bergbauunternehmen zeigten eine beeindruckendere Leistung, wobei die Aktie von Sibanye Gold sprunghaft anstieg, gefolgt von Gold Fields und AngloGold Ashanti. In Kanada stiegen die Aktien von Kinross Gold und Agnico Eagle Mines ebenfalls.
Ausblick: Beschäftigungsdaten könnten das „Zinserwartungsnarrativ“ bestimmen
In Zukunft bleibt der Kern des Goldhandels die „Zinserwartung“: Sollte sich die Vorstellung von Zinssenkungen durch die Beschäftigungsdaten verstärken, könnten der Dollar und die Renditen weiterhin den Goldpreis unterstützen; umgekehrt, wenn die Daten stark ausfallen und die Zinserwartungen umkehren, könnte dies zu verstärkten kurzfristigen Schwankungen bei Gold- und Bergbauaktien führen.