Laut den Daten von SoSoValue verzeichnete der amerikanische Bitcoin-Spot-ETF-Markt am 5. März (US-Ostzeit) einen Nettoabfluss von 228 Millionen US-Dollar an einem einzigen Tag, was darauf hindeutet, dass institutionelle Gelder angesichts der jüngsten Marktschwankungen vorübergehend abgezogen werden.
Betrachtet man die Leistung einzelner Produkte, so war der Valkyrie Bitcoin ETF (BRRR) das einzige Produkt, das an diesem Tag einen Nettomittelzufluss von 5,4211 Millionen US-Dollar verzeichnete. Sein historisch kumulierter Nettozufluss beläuft sich bereits auf 16,9935 Millionen US-Dollar.
Die Mittelabflüsse konzentrierten sich hauptsächlich auf große Produkte. Der IBIT ETF von BlackRock verzeichnete an diesem Tag einen Nettoabfluss von 88,7436 Millionen US-Dollar, der größte unter allen ETFs. Betrachtet man jedoch die langfristigen Daten, so bleibt IBIT weiterhin stark in der Lage, Mittel anzuziehen, mit einem historisch kumulierten Nettozufluss von etwa 830 Millionen US-Dollar.
In Bezug auf das Gesamtvolumen betrug der Nettoinventarwert der Bitcoin-Spot-ETFs zum Zeitpunkt der Veröffentlichung etwa 91,44 Milliarden US-Dollar, was einem Anteil von etwa 6,42 % der gesamten Marktkapitalisierung von Bitcoin entspricht. Seit der Produkteinführung belaufen sich die kumulierten Nettozuflüsse auf 557,18 Milliarden US-Dollar.
Marktanalysten weisen darauf hin, dass die kurzfristigen Mittelabflüsse aus ETFs angesichts der jüngsten makroökonomischen Unsicherheiten, der Volatilität der Krypto-Assets und der nachlassenden Risikobereitschaft einer normalen Anpassung entsprechen und den langfristigen Trend der digitalen Vermögensallokation durch Institutionen nicht verändert haben.