Sweetgreen will die Vergütung seiner Filialleiter ab 2027 neu aufstellen. Besonders leistungsstarke Manager könnten dann jährlich mehr als 200.000 US-Dollar erhalten. Vorgesehen sind Boni, die sich am Umsatz der Filiale orientieren, sowie leistungsabhängige Aktienprämien. Die Restaurantkette will damit Führungskräfte halten und Nachwuchs für Leitungspositionen fördern.
Höchste Vergütungsstufe erst nach drei Jahren
Für die höchste Vergütungsstufe müssen Manager mindestens drei Jahre in ihrer Funktion gearbeitet haben. Neben einem Grundgehalt können sie einen Anteil am Umsatz erhalten, wenn ihre Filiale die vorgegebenen Ziele übertrifft. Zusätzlich kann Sweetgreen Aktien des Unternehmens abhängig von der individuellen Leistung vergeben.
Chief Operating Officer Jason Cochran sagte, die Gesamtvergütung solle Sweetgreen bei den Paketen für Restaurant-General-Manager in die obere Gruppe bringen. Das Unternehmen wolle Beschäftigte gewinnen und halten und zugleich Teammitgliedern einen Weg in die Filialleitung eröffnen.
Vergütungsplan soll Führungskräfte binden
Die Betriebszugehörigkeit der Filialleiter bei Sweetgreen reicht laut Cochran von drei Monaten bis zu zehn Jahren. In jeder Filiale arbeiten etwa 25 bis 50 Beschäftigte. Cochran verwies zudem auf einen Schichtleiter, der seit sechs Jahren bei Sweetgreen ist und nach Bekanntgabe des neuen Plans optimistischer auf seine beruflichen Möglichkeiten blickte.
Die Änderungen sind Teil einer umfassenderen Initiative, Beschäftigte zu halten und weiterzubilden. Mitgründer und CEO Jonathan Neman sagte, starke Manager bauten starke Teams auf; deren Leistung sei mit der Entwicklung des Geschäfts verknüpft. Da Sweetgreen auf 300 Standorte zusteuert, will das Unternehmen stärker in Filialleitungen investieren, Teams stärken und Beschäftigten zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten.
Wie viele Manager unter den Plan fallen, welche konkreten Gehaltsstufen gelten und nach welcher Formel die Boni berechnet werden, hat Sweetgreen bislang nicht bekannt gegeben. Feststehen sollen die Mindestbetriebszugehörigkeit von drei Jahren, umsatzabhängige Boni bei Überschreiten der Ziele und mögliche leistungsbezogene Aktienprämien. Die Vergütung von mehr als 200.000 US-Dollar ist für die besten Filialleiter vorgesehen.