
Am Montag in der asiatischen Sitzung erstärkten die Edelmetalle erneut im Nachhall der "rasanten Höhen und Tiefen" der letzten Woche: Gold kehrte in die Nähe der Marke von 5000 US-Dollar zurück, während Silber den schnellen Erholungstrend von seinem Tief fortsetzte. Der Markt verdaut kurzfristig die Rückführung geopolitischer Risikoprämien und richtet den Fokus auf die dichten US-Wirtschaftsdaten dieser Woche.
Goldpreis kehrt in die Nähe von 5000 US-Dollar zurück, intraday bis 5046 US-Dollar
Beim Kursangebot stieg der Spot-Goldpreis auf etwa 4.996 US-Dollar pro Unze, das Tageshoch erreichte etwa 5.046 US-Dollar; auch die April-Goldfutures stiegen auf etwa 5.016 US-Dollar. Diese Erholung erscheint mehr wie eine "nachschwankende Neuausrichtung" – nach der Freisetzung des kurzfristigen Verkaufsdrucks wird teilweise wieder eingekauft.
Silber zeigt größere Elastizität: Schnelle Erholung aus dem Tief der letzten Woche
Verglichen mit Gold zeigt Silber stärkere Schwankungen: Der Spot-Silberpreis stieg auf etwa 80,53 US-Dollar pro Unze und entfernt sich weiter vom Tief der letzten Woche um die 60 US-Dollar-Marke. Da Silber sowohl Schutz- als auch Industrieeigenschaften besitzt, neigen Fonds in volatilen Phasen eher zu "schnellem Rückzug - schnellem Wiedereinstieg" in beide Richtungen.
Rückgang der Risikobereitschaft: Fortgeführte US-Iran-Gespräche senken geopolitische Prämien
Ein wichtiger Faktor für die Risikoaffinität ist die Lage im Nahen Osten. Reuters berichtete, dass die indirekten US-Iran-Gespräche über die Nuklearfrage am Wochenende das Signal eines "weiteren Dialogs" setzten, wodurch sich die Besorgnis über Angebotsstörungen und eine Eskalation der Konflikte verringerte, was wiederum die Käufe von Sicherheitsanlagen milderte.
Hintergrund der starken Schwankungen in der letzten Woche: Starke US-Dollar und politische Unsicherheit
Ein Schlüsselhinweis für die starken Schwankungen der Edelmetalle in der letzten Woche liegt im Wandel der US-Dollar- und Politik-Erwartungen. Reuters erwähnte, dass die Nominierung von **Kevin Warsh** als nächsten Vorsitzenden der Federal Reserve durch Trump den US-Dollar vorübergehend stärkte und Edelmetalle unter Druck setzte, während einige Investoren nach starken Kursanstiegen Gewinnmitnahmen vornahmen.
Fokus der Woche: US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten bestimmen den "US-Dollar-Kurs"
Im Anschluss wird der Markt mehr Gewicht auf die US-Daten legen, insbesondere auf Arbeitsmarkt- und Inflationsindikatoren, um den Kurs der Federal Reserve und die Stärke des US-Dollars zu beurteilen. Reuters hebt hervor, dass Investoren auf die bald veröffentlichten US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten warten, um die Zinssenkungserwartung und die Stimmung zu Risikoanlagen zu bewerten.
Andere Edelmetalle: Schwächeres Platin
In der Leistung der Edelmetalle zeigt Platin eine relative Schwäche: Der Spot-Platinpreis fiel in die Nähe von etwa 2.068 US-Dollar pro Unze, im Kontrast zu Gold und Silber, was darauf hinweist, dass die unterschiedliche Nachfrage nach Sicherheit/Spekulation zwischen den Metallen nach wie vor deutlich ist.
