- Die neuen A-Aktien-Handelsregeln, die von den drei großen Börsen in Shanghai, Shenzhen und Peking gleichzeitig überarbeitet wurden, treten ab heute offiziell in Kraft. Diese umfassende Anpassung betrifft wesentliche Kernänderungen wie die Erweiterung des Handels mit festen Preisen nach Börsenschluss, die Änderung des Preisfindungsmechanismus für Fonds und die Lockerung der Preisgrenzen für risikobehaftete Aktien.
- Die Börsen in Shanghai und Shenzhen erweitern den Anwendungsbereich des Handels mit festen Preisen nach Börsenschluss von einem einzelnen Segment auf alle A-Aktien und börsengehandelte Fonds. Gleichzeitig wird die Preisgrenze für risikobehaftete Aktien im Hauptsegment von 5% auf einheitlich 10% angehoben.
- Die Börse in Shenzhen führt ein Market-Maker-System im Wachstumssegment ein und verlängert die Bestätigungszeit für Blocktransaktionen im Rahmen von Vereinbarungen. Die Börse in Peking führt im Rahmen der neuen Regeln offiziell den Handel mit festen Preisen nach Börsenschluss ein und verstärkt die Überwachungsmaßnahmen bei schwerwiegenden Anomalien.
Umfassende Aufwertung des Handelssystems
Diese Überarbeitung stellt eine weitere Verbesserung der Infrastruktur des mehrschichtigen Kapitalmarktes für A-Aktien dar. Die Börse in Shanghai erweitert den Handel mit festen Preisen nach Börsenschluss von der STAR-Börse auf alle A-Aktien und ETFs. Die Börsen in Shenzhen und Peking folgen mit entsprechenden Maßnahmen. Diese Schritte zielen darauf ab, Marktteilnehmern, insbesondere großen institutionellen Investoren, nach Börsenschluss einen liquideren und preisstabileren Handelskanal zu bieten, um irrationale Preisschwankungen in der Schlussphase effektiv abzumildern.
Anpassung des Preisfindungsmechanismus und der Preisgrenzen
Die Börse in Shanghai ändert die Preisfindung für Fonds von kontinuierlicher Auktion zu einer Schlussauktion, was die Preisfindungsmechanismen von Publikums- und Börsenfonds an internationale Standards angleicht. Gleichzeitig erweitern die Börsen in Shanghai und Shenzhen die Preisgrenze für risikobehaftete Aktien im Hauptsegment von 5% auf 10%. Diese Änderung erhöht die Liquidität von Hochrisikoaktien, sodass die Marktpreise schneller auf fundamentale Veränderungen reagieren können, was die Effizienz der Markträumung in gewissem Maße verbessert.
Differenzierte Maßnahmen im Wachstumssegment und an der Börse in Peking
Die Börse in Shenzhen führt erstmals ein Market-Maker-System im Wachstumssegment ein und verlängert die Bestätigungszeit für Blocktransaktionen auf die Handelszeit. Die Einführung von Market Makern wird voraussichtlich die Liquiditätsprämie von Unternehmen mit geringem Vermögen und hohem Wachstum im Wachstumssegment erheblich verbessern. Gleichzeitig schließt die Börse in Peking die Lücke im Handel mit festen Preisen nach Börsenschluss und legt klare Überwachungsgrenzen für Risikowarnungen und Delisting-Phasen fest, um durch gestufte Überwachung systemische Risiken am unteren Ende zu verhindern.
Erwartungen an die Effizienz und Liquidität des Kapitalmarktes
Nach Inkrafttreten der neuen Regeln könnte die tägliche Volatilität des gesamten A-Aktienmarktes marginal optimiert werden, wenn sich alle Marktteilnehmer schnell an den Handel nach Börsenschluss und die neuen Preisfindungsmechanismen anpassen. Institutionelle Investoren werden ihre Vermögensallokationsstrategien und Umschichtungen in der Schlussphase stabiler gestalten, was die Effizienz der Kapitalallokation des Marktes erhöhen wird. Sollte es jedoch bei bestimmten risikobehafteten Aktien zu starken Schwankungen kommen, könnte dies auch eine Neubewertung der Risikopreise am Markt auslösen.