- Vorbörslich zeigten sich US-Aktien im Bereich Speicherchips überwiegend stark. SanDisk (SNDK:NASDAQ) stieg zeitweise über 3%, während Micron Technology (MU:NASDAQ), Western Digital (WDC:NASDAQ) und Seagate Technology (STX:NASDAQ) ebenfalls anzogen. Die Marktbewegung kehrt zurück zu der Hauptlinie "künstliche Intelligenz getriebene Speicherknappheit und Preissteigerungen".
- Den Berichten zufolge hat Samsung Electronics mit den wichtigsten Kunden die DRAM-Preisverhandlungen für das zweite Quartal abgeschlossen, mit einem durchschnittlichen Anstieg von etwa 30%, der HBM und allgemeine DRAMs für Server, PCs und mobile Geräte abdeckt. Diese Darstellung stimmt mit den jüngsten Berichten von Reuters überein, die davon sprechen, dass die DRAM-Vertragspreise im zweiten Quartal weiter steigen und die Branche sich in einem Superzyklus befindet.
- Aus der Industriesicht wird erwartet, dass der Gewinn von Samsung im ersten Quartal stark ansteigt. Der Hauptantrieb ist der durch Künstliche Intelligenz ausgelöste Preisanstieg bei Speicherchips und die anhaltende Angebotsknappheit. SanDisk hat sich von Western Digital abgespalten und ist nun unter dem Handelssymbol SNDK börsennotiert.
- Im vorbörslichen Handel in den USA zeigte die Speicherchip-Kette eine kollektive Erholung, was darauf hindeutet, dass die Investoren den "Preis statt dem Versandvolumen" neu bewerten - ein entscheidender Ertragsfaktor. Für Speicherhersteller ist es entscheidend, dass die Vertragspreise für DRAM und HBM hoch bleiben, da ihre Gewinnflexibilität oft größer ist als die Bedenken des Marktes über kurzfristige Schwankungen. Wie Reuters am 3. April berichtete, wird für das erste Quartal von Samsung Electronics ein Betriebsgewinn von 40,5 Billionen Won erwartet, nahe der Gesamtsumme des Vorjahres, hauptsächlich aufgrund der AI-bedingten Preissprünge bei Speichern.
Vorbörsliche Bewegungen
Aus der Einzelperspektive betrachtet, konzentriert sich der aktuelle Anstieg nicht nur auf DRAM-Hersteller. Micron wird häufig als der direkteste Profiteur steigender Vertragspreise angesehen. SanDisk und Western Digital profitieren mehr von der verbesserten Nachfrageerwartung nach NAND und Unternehmensspeichern. Trotz ihres Schwerpunkts auf mechanischen Festplatten profitiert auch Seagate im Zuge des Ausbaus von AI-Rechenzentren und der Erhöhung der Investitionen in Unternehmensspeicher von der Logik einer "Erneuten Aufwertung der Kapazitätsnachfrage". Sollte sich der vorbörsliche Trend in die reguläre Handelszeit fortsetzen, könnte der Handelsschwerpunkt weiter von "Effizienzsorgen" zu "Angebots- und Nachfrageungleichgewicht" wechseln.
Preiskatalysator
Es ist wichtig zu unterscheiden, dass die von Benutzern bereitgestellte Aussage "Samsung erhöht den durchschnittlichen DRAM-Preis um etwa 30% im zweiten Quartal" eine im Markt kursierende Meinung ist, die von Reuters in öffentlichen Berichten nicht explizit bestätigt wurde. Reuters berichtete jedoch klar, dass die DRAM-Vertragspreise im zweiten Quartal voraussichtlich weiter steigen werden, während TrendForce für das erste Quartal Preissteigerungen von 90% bis 95% im Vergleich zum Vorquartal angibt. Das bedeutet, 30% erscheinen eher als "weiteres Ansteigen auf hohem Niveau" und nicht als eine neue Umkehrung von Angebot und Nachfrage.
Risiko Hinweis
Zuletzt erlebten Speicheraktien auch Anpassungen aufgrund von Berichten über Technologien wie Google TurboQuant, die die Speichereffizienz erhöhen. Einige Analysten glauben jedoch, dass Effizienzsteigerungen die Nachfrage nicht unbedingt schwächen, sondern durch niedrigere Systemkosten möglicherweise eine breitere AI-Einführung fördern könnten. Sollten Samsung, SK Hynix oder Micron weiterhin die Engpässe bei der HBM- und Server-DRAM-Lieferung bestätigen, könnte sich die Bewertung des Sektors erneut stützen. Sollte jedoch die Kapitalinvestition von Cloud-Anbietern nachlassen, muss die Nachhaltigkeit der vorbörslichen Erholung weiter beobachtet werden. Die zweite Hälfte des obigen Textes ist eine Extrapolation basierend auf aktuellen Informationen aus der Lieferkette.