- Laut dem neuesten Bericht der Bank of America ist der mechanische Verkaufsdruck auf den koreanischen Won, der durch die Neubewertung von Aktienindizes verursacht wurde, weitgehend beendet. Die schwierigste Phase des passiven Verkaufs von Won (USD/KRW) aufgrund von Indexregeln ist vorbei.
- Die heftigen Schwankungen am koreanischen Aktienmarkt führten dazu, dass führende Unternehmen wie Samsung Electronics und SK Hynix die Gewichtungsgrenzen erreichten, was automatische Verkäufe von Tracking-Fonds auslöste und eine hohe Nachfrage nach Währungsabsicherungen verursachte.
- Mit Abschluss der neuen Indexüberprüfung sind die damit verbundenen mechanischen Belastungen weitgehend auf null gesunken, und zukünftige Kapitalflüsse werden stärker von der Stabilität des koreanischen Volatilitätsindex (VKOSPI) abhängen.
Mechanischer Druck der Indexneubewertung weitgehend abgebaut
Das neueste quantitative Modell der Bank of America zeigt, dass der Kaufdruck auf den Dollar, der durch die Neubewertung von Aktienindizes verursacht wurde, fast am Ende ist. Nach erheblichen Anpassungen in der Vergangenheit ist der Effekt des passiven Kapitalabflusses aufgrund von Benchmark-Gewichtungsbeschränkungen nach dem neuesten Überprüfungszyklus weitgehend auf null gesunken. Dies deutet darauf hin, dass die zuvor den Wechselkurs des Won belastenden mechanischen Verkaufsfaktoren beseitigt wurden und die Kapitalströme allmählich wieder von den Fundamentaldaten getrieben werden.
Gewichtungen der führenden Aktien lösen passiven Verkaufsmechanismus aus
Diese Runde des passiven Verkaufs wurde hauptsächlich durch den hohen Anteil von Samsung Electronics (005930:KS) und SK Hynix (000660:KS) im koreanischen Composite Stock Price Index (Kospi) verursacht, der die Halteobergrenzen der Indexfonds überschritt. Vor dem Hintergrund, dass sich der koreanische Markt deutlich besser als die Schwellenländer entwickelte, wurde die Übergewichtung globaler Fonds im koreanischen Aktienmarkt durch die jüngste Korrektur von etwa einem Drittel der Sektoren korrigiert, und der Bewertungsdruck auf den Markt wurde effektiv gemildert.
Risikobereitschaft und Volatilitätswiederherstellung auf dem Devisenmarkt
Nach einem Rückgang zu Beginn des Jahres 2026 erholte sich der Won im Juli um etwa 8%. Das von der Bank of America entwickelte Regressionsmodell erfasste erfolgreich etwa ein Drittel der täglichen Kapitalflussvolatilität und verfolgte präzise die kumulierten Kapitalabflüsse im Jahresverlauf. Mit dem Rückgang des indexgetriebenen Verkaufsdrucks stabilisiert sich die Risikobereitschaft der grenzüberschreitenden Kapitalströme wieder, und die Sensitivität des Devisenmarktes gegenüber dem makroökonomischen Umfeld nimmt zu.
Marktvolatilität als Schlüsselvariable für zukünftige Kapitalflüsse
Derzeit ist die Übergewichtung des koreanischen Aktienmarktes im Vergleich zu den Schwellenländern weitgehend beseitigt, und zukünftige Kapitalflüsse werden nicht mehr durch regelbasierte, undifferenzierte Belastungen beeinträchtigt. Ob die letzte potenzielle Kapitalabflussschwelle erreicht wird, hängt hauptsächlich davon ab, ob der koreanische Volatilitätsindex (VKOSPI) stabil bleibt. Wenn die Marktvolatilität erheblich stabil bleibt, wird das Risikobudget der Institutionen neu freigesetzt, was die Bewertung koreanischer Vermögenswerte unterstützt.