
Beeindruckende Leistung: Rekordjahresendgeschäft, Management gibt stärkere Prognosen bekannt
Apple hat im jüngsten Geschäftsquartal (bis 27. Dezember) starke Ergebnisse erzielt: Der Gesamtumsatz erreichte einen neuen Rekord, mit einem Umsatzanstieg von 16 % im Vergleich zum Vorjahr auf etwa 143,8 Milliarden US-Dollar, was deutlich über der Markterwartung liegt.
In der anschließenden Telefonkonferenz gab das Unternehmen eine eher optimistische Prognose ab: Für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 bis März wird ein Umsatzwachstum von 13 % bis 16 % im Vergleich zum Vorjahr erwartet, was über den bisherigen Wachstumserwartungen der Wall Street von etwa 10 % liegt.
Kosten-"Schatten" tauchen auf: Preiserhöhungen für Speicherchips und Störungen in der Lieferkette im Fokus
Abgesehen von der optimistischen Prognose lenkte das Management die Aufmerksamkeit des Marktes auf die "Kostenseite". Cook erklärte, dass die Kosten für Speicherchips im letzten Quartal nur wenig Auswirkungen hatten, aber im aktuellen Quartal die Gewinnspanne deutlicher belasten werden und betonte, dass die Preise für Speicherchips weiter deutlich steigen.
Die Bruttomarge von Apple erreichte im letzten Quartal 48,2 %, was nicht nur über der vorherigen Prognose des Unternehmens lag, sondern auch die Erwartungen der Analysten übertraf.
Gleichzeitig erwähnte das Unternehmen zwei unabhängige Probleme in der Lieferkette: Zum einen wurde die Lieferkette für die in iPhones verwendeten 3-Nanometer-Prozessoren gestört, zum anderen gab es Probleme in der Lieferkette der dritten Generation von AirPods Pro.
Wert des "Puffers" des Dienstleistungsgeschäfts steigt: Hardware-Gewinnspannen könnten empfindlicher sein
Analysten meinen, dass unter dem Eindruck, dass Verbraucher Müdigkeit gegenüber Inflation zeigen, und der Knappheit einiger wichtiger Komponenten, die Bruttogewinnspannen im Hardwarebereich von Apple in den nächsten Quartalen unter Druck geraten könnten; daher wird die Belastbarkeit des höher rentablen Dienstleistungsgeschäfts ein entscheidender Faktor zur Absicherung gegen Schwankungen der Hardwarekosten sein.
Aus produktsicht ist das iPhone weiterhin der Wachstumsmotor: Das Unternehmen berichtet von ungewöhnlich starker Nachfrage nach iPhones in diesem Quartal in mehreren Regionen, wobei die High-End-Modelle besonders gut abschneiden; Mac und Wearables hingegen werden als relativ schwach angesehen.
Marktreaktion und zukünftige Schwerpunkte: Gewinnprognosen, Zölle und AI-Entwicklung
Aufgrund der Kombination "starkes Wachstum + steigende Kosten" zeigte der Aktienkurs von Apple nachbörslich eine zunächst steigende, dann abflachende Volatilität: Er stieg zunächst an, dann relativierte sich der Anstieg; seit Jahresbeginn befindet sich der Aktienkurs immer noch im Rückzug, während der S&P 500 stabiler performt.
Neben den Chipkosten erwähnte das Unternehmen auch, dass Zölle einen negativen Einfluss von etwa 1,4 Milliarden US-Dollar auf das Geschäft zum Jahresende hatten; gleichzeitig bleibt der Markt sensibel gegenüber Fortschritten im KI-Programm, und Investoren richten verstärkt ihren Blick auf weitere Aussagen des Managements zu Investitionen, Produktzeitplänen und Monetarisierungspfaden.
