Die von SoftBank unterstützte japanische Zahlungs-App PayPay zeigt starkes Interesse vor ihrem Börsengang an der Nasdaq am Donnerstag, wobei die Pre-Market-Indikationen einen Eröffnungskurs von 22 US-Dollar anzeigen, was 37,5 % über dem erstmaligen Angebotspreis von 16 US-Dollar liegt. Dies entspricht einer Bewertung von etwa 14,71 Milliarden US-Dollar.
Bei dieser Emission verkauften PayPay und ein von SoftBank kontrollierter Investmentfonds rund 55 Millionen amerikanische Hinterlegungsscheine und sammelten etwa 880 Millionen US-Dollar ein. Der Emissionspreis lag unter der Markteinführungs-Spanne von 17 bis 20 US-Dollar, was zeigt, dass das Unternehmen angesichts der Marktschwankungen eine konservativere Preisstrategie gewählt hat, um nach dem Börsenstart Handelsdynamik zu gewinnen.
PayPay wurde 2018 gegründet und von SoftBank und Yahoo Japan gemeinsam gefördert. Durch den frühen Verzicht auf Händlergebühren und das Anbieten von Kundenrabatten hat das Unternehmen schnell ihren Marktanteil im bargeldlosen Zahlungsverkehr in Japan erhöht. Das Unternehmen gab bekannt, dass es bis Ende 2025 rund 72 Millionen registrierte Nutzer haben will.
Dies ist der erste Börsengang eines mehrheitlich von SoftBank gehaltenen Unternehmens an den US-Kapitalmärkten seit der Notierung von Arm im Jahr 2023. Kürzlich hat PayPay außerdem eine strategische Zusammenarbeit mit Visa angekündigt, um ihre Expansion in globale und US-amerikanische Märkte voranzutreiben.