Die chinesische Zentralbank setzt ihre Strategie fort, die Liquidität durch Offenmarktoperationen abzuziehen.
Fünfter Tag in Folge Netto-Abziehen
Die Volksbank von China führte am Montag ein siebentägiges Reverse-Repo-Geschäft im Umfang von 48,5 Milliarden Yuan durch, wobei der Zinssatz bei 1,40 % gehalten wurde.
Da am selben Tag 135 Milliarden Yuan an Reverse-Repos fällig wurden, erreichte der Netto-Abzug am offenen Markt 86,5 Milliarden Yuan und führt damit den fünften Handelstag in Folge zu einem Liquiditätsabzug.
Laut Refinitiv-Daten verringerte sich das aktuelle Volumen der ausstehenden Reverse-Repos auf 191,1 Milliarden Yuan.
Fälligkeitsstruktur der kommenden Woche
Die ausstehenden Reverse-Repos verteilen sich wie folgt:
10. März: 34,3 Milliarden Yuan
11. März: 40,5 Milliarden Yuan
12. März: 23,0 Milliarden Yuan
13. März: 44,8 Milliarden Yuan
16. März: 48,5 Milliarden Yuan
Die Zentralbank setzt weiterhin auf einen festverzinslichen Bietermodus.
Mechanismus der Offenmarktoperationen
Im Juli 2024 stellte die chinesische Zentralbank die siebentägigen Reverse-Repos auf einen festverzinslichen Bietermodus um, um die Präzision der Offenmarktoperationen zu erhöhen.
Im Mai 2025 senkte die Zentralbank den Zinssatz für siebentägige Reverse-Repos von 1,50 % auf 1,40 % und behält ihn als Anker für die Offenmarktoperationen bei.
Marktanalysten weisen darauf hin, dass ein kontinuierlicher Netto-Abzug in der Regel darauf hinweist, dass das Bankensystem über eine relativ hohe Liquidität verfügt, wobei die Zentralbank den Geldmarkt durch ihre Maßnahmen stabil hält.