
Absatzanstieg lindert Sorgen, Nintendo-Aktie wird stärker
Laut den neuesten Untersuchungen der US-amerikanischen Marktforschungsanstalt Circana verzeichnete der Nintendo Switch 2 im letzten Monat einen deutlichen Anstieg der Verkaufszahlen, wodurch die zuvor geäußerten Bedenken über eine „nachlassende Nachfrage“ abgemildert wurden. Diese Nachricht trieb den Aktienkurs von Nintendo am japanischen Markt in die Höhe, mit einem Intraday-Anstieg, der den höchsten Stand der letzten zwei Monate erreichte.
Schlüsseldaten: Doppelsieg im Dezember und im ganzen Jahr, Hardwareausgaben der Branche steigen jährlich
Circana berichtet, dass der Switch 2 sowohl im Dezember als auch im ganzen Jahr 2025 die meistverkaufte Spielkonsole in den USA war. Obwohl die Ausgaben im November aufgrund steigender Zölle und Komponentenpreise, die die Konsumausgaben dämpften, rückläufig waren, half die Leistung des Switch 2, die Schwäche der Konkurrenten auszugleichen, was in den USA zu einem jährlichen Anstieg der Ausgaben für Spielehardware um ungefähr **9%** im Jahr 2025 führte.
Analystenmeinung: Wenig Aktionen, dennoch Spitzenreiter, Nachfragekräfte werden neu bewertet
Auch auf der Broker-Seite beginnt man, die eigene Haltung zu revidieren. Der Jefferies-Analyst Atul Goyal meint, dass die neuesten US-Daten in hohem Maße das Narrativ einer „schwachen Switch 2-Verkaufsleistung“ widerlegen – dass der Switch 2 ohne große Aktionen Spitzenreiter wurde, spiegelt die Produktsubstanz und Nachfragebeständigkeit wider. Gleichzeitig hat der Wolfe Research-Analyst Peter Supino die Bewertung von Nintendo auf „gleichauf mit der Branche“ angehoben, was eine neutralere bis positivere Sicht der Verkäuferseite auf die kurzfristige Marktdynamik zeigt.
Branchentrend: Geringes Gesamtwachstum, Abonnements und digitale Güter im Fokus
Strukturell wird erwartet, dass der gesamte US-Spielmarkt bis 2025 nur geringfügig auf etwa 60,7 Milliarden US-Dollar wächst, wobei der Großteil des Wachstums auf eine Verlagerung der Geschäftsmodelle zurückzuführen ist: Die Ausgaben für Software neigen sich zugunsten von Abonnements, wobei die Ausgaben für Abonnements um etwa 20% steigen. Auf der Inhaltebene dominiert Fortnite weiterhin die Aktivität und Spielzeit auf den Konsolenplattformen; während der digitale Warenumsatz von Roblox sowohl im Dezember als auch im Jahresverlauf führend bleibt, wobei die entsprechenden Einnahmen weiter steigen.
