KLA hat im Quartal bis Ende September 2026 den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28,86 Prozent auf 4,14 Milliarden US-Dollar gesteigert. Damit lag der Halbleiterausrüster rund 97,83 Millionen Dollar über den Markterwartungen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (Non-GAAP-EPS) erreichte 1,22 Dollar und übertraf die Schätzungen um 0,04 Dollar. Die Zahlen liefern einen aktuellen Hinweis auf die Nachfrage nach Anlagen für die Halbleiterfertigung; zugleich richtete sich der Blick auf Aussagen des Managements zum weiteren Geschäftsverlauf.
Umsatz und bereinigtes Ergebnis über den Erwartungen
Der Quartalsumsatz belief sich auf 4,14 Milliarden Dollar, das Non-GAAP-EPS auf 1,22 Dollar. Beide Werte lagen über den Prognosen. In den Ergebnisunterlagen stellt KLA die GAAP- und Non-GAAP-Kennzahlen einander gegenüber. Im Analystengespräch erklärte das Management, dass sich die Erörterung und die Kennzahlen – sofern nicht anders angegeben – auf Non-GAAP-Werte beziehen.
Die veröffentlichten Eckdaten zeigen ein stärkeres Ergebnis als erwartet. Die vorliegende Zusammenfassung schlüsselt den Umsatz jedoch nicht nach Geschäftsbereichen auf und enthält keine Angaben zu Margen oder Cashflow. Damit bleibt offen, welche Segmente das Wachstum getragen haben und wie stark es sich in der Mittelgenerierung niederschlug.
Wallace und Higgins sprechen mit Analysten
KLA veranstaltete am 28. Oktober eine Telefonkonferenz mit Analysten. Kevin Kessel, Vizepräsident für Investor Relations, moderierte das Gespräch. Daran nahmen CEO Richard Wallace und Finanzchef Bren Higgins teil. Kessel zufolge standen die nach Börsenschluss veröffentlichten Ergebnisse und der Ausblick auf der Agenda; die Unterlagen waren auf der Unternehmenswebsite verfügbar. Zudem stellte er klar, dass Angaben zum Gesamtjahr sich auf das Kalenderjahr beziehen.
Unter den teilnehmenden Analysten waren Vertreter von Goldman Sachs, JPMorgan, Cantor Fitzgerald, UBS, TD Cowen, Bernstein, Wells Fargo, Deutsche Bank, Wolfe Research, Morgan Stanley und Rothschild & Co Redburn.
Das verfügbare Gesprächsmaterial umfasst lediglich die einleitenden Bemerkungen. Es enthält keine weiteren Angaben zur Nachfrage, zu den Ausgaben der Kunden oder zur Geschäftsentwicklung in den kommenden Quartalen. Auch eine zahlenmäßige Prognose wurde darin nicht genannt. Aus diesem Material lassen sich daher keine zusätzlichen Schlüsse zum Ausblick oder zur anschließenden Fragerunde ziehen.
KLA weist auf Risiken zukunftsgerichteter Aussagen hin
Kessel erklärte, dass zukunftsgerichtete Aussagen aus der Telefonkonferenz Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Einschlägige Risikofaktoren seien in den bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Unternehmensunterlagen beschrieben. KLA verwies außerdem auf detaillierte Überleitungen zwischen GAAP- und Non-GAAP-Kennzahlen in den Ergebnisunterlagen.
Für die Einordnung des Quartals sind die ausgewiesenen Umsatz- und EPS-Werte von Erwartungen an die künftige Entwicklung zu trennen. Das verfügbare Gesprächsmaterial enthält weder eine zahlenmäßige Prognose noch weiterführende Angaben zum Ausblick.