- Die Islamische Revolutionsgarde des Iran (IRGC) hat großangelegte Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen auf US-Militäranlagen in Jordanien, Bahrain und Kuwait gestartet, als Vergeltung für frühere US-Militärschläge im Iran, was die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten erheblich verschärft.
- Laut offiziellen Angaben hat der Iran 12 ballistische Raketen auf die jordanische Azraq-Luftwaffenbasis abgefeuert. Diese Basis ist ein Hauptstützpunkt für die US-Luftwaffe mit F-35- und F-15-Kampfflugzeugen, und es wird berichtet, dass wichtige Einrichtungen und zahlreiche Flugzeuge beschädigt wurden.
- Aufgrund der verschärften Lage hat der Iran die vollständige Schließung der Straße von Hormus, einer globalen Öltransportroute, angekündigt, was zu heftigen Turbulenzen auf dem internationalen Ölmarkt führte. Die Preise für Brent- und WTI-Rohöl stiegen um mehr als 2 Dollar pro Barrel.
Ausweitung der militärischen Konflikte führt zu Neubewertung der regionalen Sicherheit
Laut Berichten mehrerer Sicherheitsbehörden im Nahen Osten umfasste der Angriff der Islamischen Revolutionsgarde des Iran (IRGC) etwa 18 wichtige US-Ziele in der Region. Neben der jordanischen Azraq-Basis wurden auch die Ali Al-Salem- und Ahmad Al-Jaber-Basen in Kuwait sowie die Scheich-Isa-Basis in Bahrain, der Standort der fünften US-Flotte und das Patriot-Raketenabwehrsystem angegriffen. Das kuwaitische Militär hat bestätigt, dass es sein Luftabwehrsystem zur Abwehr feindlicher Ziele aktiviert hat, und die regionale Verteidigung ist in voller Mobilisierung. Das US-Außenministerium hat bereits eine dringende Sicherheitswarnung für Bürger in Jordanien herausgegeben.
Vergeltungszyklen verschärfen die Unsicherheit im Machtspiel der Großmächte
Der direkte Auslöser für diesen Konflikt liegt in der Eskalation der Konfrontation zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump bestätigte zuvor, dass das US-Militär 49 Tomahawk-Marschflugkörper auf Ziele im Iran abgefeuert hat. Obwohl die US-Regierung betont, dass ihr politisches Ziel die Förderung des regionalen Friedens umfasst, hat sie das US-Zentralkommando (CENTCOM) angewiesen, mehrere defensive Schläge durchzuführen. Analysten weisen darauf hin, dass die Unnachgiebigkeit beider Seiten in Bezug auf ihre Kerninteressen zu einem Vergeltungszyklus geführt hat. Wenn beide Seiten nicht kurzfristig einen Mechanismus zur Krisenbewältigung etablieren können, könnte die militärische Konfrontation in der Region weiter normalisiert werden und möglicherweise zu einem größeren Lagerkonflikt führen.
Blockade der Straße von Hormus trifft Lieferkettenprognosen hart
Als eine der wichtigsten Engstellen im globalen Ölseeverkehr hat die Schließung der Straße von Hormus unmittelbare Auswirkungen auf die Lieferketten. Ein großer Teil der täglichen globalen Ölversorgung muss durch diese Meerenge, und die vollständige Blockade durch den Iran führt direkt zu einem starken Anstieg der Liquiditätsprämien für die Energieversorgung, was die internationalen Ölpreise kurzfristig in die Höhe treibt. Sollte die Blockade der Meerenge nicht kurzfristig aufgehoben werden, werden die Kapazitätslücken alternativer Routen und steigende Versicherungsprämien die Beschaffungskosten der globalen Ölimportländer erhöhen, und die Betriebskosten von Herstellern und Schifffahrtsriesen werden ebenfalls erheblich steigen.
Neubewertung der Liquidität über verschiedene Anlageklassen belastet Risikoanlagen
Mit der anhaltenden Verschlechterung der Lage im Nahen Osten auf mittlere bis kurze Sicht aktivieren globale Vermögensverwaltungsinstitutionen schnell Risikovermeidungsmechanismen. In Bezug auf die Wechselwirkung zwischen Währungsmarkt und Rohstoffen führt der Zufluss von Fluchtkapital zu einem Anstieg der Bewertungen von Dollar und Spot-Gold. Im Gegensatz dazu könnte ein Anstieg der Energiepreise, der zu einem Anstieg der Kerninflationsindikatoren führt, die geldpolitische Preisgestaltung der wichtigsten Zentralbanken weltweit neu bewerten. Unter der Annahme eines makroökonomischen Drucks wird die Risikoprämie für globale Risikoanlagen erheblich steigen, und wenn der Konflikt auf benachbarte wichtige Ölförderländer übergreift, wird die Volatilität der globalen Märkte weiterhin hoch bleiben.