- Die iranischen Streitkräfte haben angekündigt, dass die Straße von Hormus ab sofort vollständig geschlossen wird. Alle Schiffe, einschließlich Öltanker und Handelsschiffe, sind von der Durchfahrt ausgeschlossen. Es wurde gewarnt, dass jedes Schiff, das versucht, die Straße zu passieren, angegriffen wird. Zuvor kam es zu direkten maritimen Konflikten zwischen den US-amerikanischen und iranischen Streitkräften in den betreffenden Gewässern. Erste Berichte zeigen, dass ein US-Kriegsschiff in der Nähe der Straße von Hormus von iranischen Raketen und Drohnen angegriffen wurde.
- Der US-Verteidigungsminister Hegseth erklärte am Abend des 10. Oktober (Ostküstenzeit), dass das Zentralkommando der US-Streitkräfte großangelegte Angriffe auf wichtige Einrichtungen im Iran durchführt. Der ehemalige US-Präsident Trump sagte in einem Interview mit Fox News, dass US-Kampfflugzeuge bereits über dem Iran im Einsatz seien und dass der Iran um die Einstellung der Bombardierungen gebeten habe, was von offizieller iranischer Seite jedoch dementiert wurde.
- Als eine der weltweit wichtigsten Energie-Transportwege hat die unbefristete Schließung der Straße von Hormus die Aufmerksamkeit der globalen Rohstoffmärkte und der Finanzversorgungsketten auf sich gezogen. Sollte der geopolitische Konflikt kurzfristig nicht entschärft werden, könnten die internationalen Rohölpreise einer erheblichen Neubewertung der Angebotsprämie unterzogen werden, und die globalen Lieferketten sowie die makroökonomischen Inflationserwartungen könnten unter Druck geraten.
Direkte maritime Konflikte zwischen den USA und dem Iran führen zu Eskalation
Laut den neuesten Berichten der Nachrichtenagentur Mehr und des internationalen Nachrichtensenders CCTV kam es am Abend des 10. Oktober (Ostküstenzeit) zu direkten maritimen militärischen Konflikten zwischen den USA und dem Iran in der Nähe der Straße von Hormus. Der US-Verteidigungsminister Hegseth hatte zuvor ein Signal ausgesendet und angekündigt, dass das Zentralkommando Bombardierungen auf wichtige Einrichtungen im Iran durchführen werde. Der Konflikt weitete sich schnell auf das Meer aus, und erste Berichte zeigen, dass ein US-Kriegsschiff in den betreffenden Gewässern von iranischen Raketen und Drohnen angegriffen wurde. Der Schusswechsel markiert den Eintritt der geopolitischen Krise im Nahen Osten in eine Phase direkter Konfrontation.
Energieschlagader Straße von Hormus wird unbefristet geschlossen
Nach dem Ausbruch des Konflikts veröffentlichte das zentrale Kommando der iranischen Streitkräfte Khatam al-Anbiya in den frühen Morgenstunden des 11. Oktober eine dringende Erklärung. Aufgrund der aktuellen heftigen regionalen Sicherheitslage wird die strategische Wasserstraße Straße von Hormus ab sofort für alle Schiffstypen, einschließlich Öltanker und Handelsschiffe, vollständig geschlossen. Die iranische Seite betonte, dass jedes Schiff, das versucht, die Straße gewaltsam zu passieren, militärisch angegriffen wird. Da etwa ein Fünftel des weltweiten Rohöltransports von dieser Wasserstraße abhängt, wird durch diese Maßnahme der entscheidende Kanal für die Energieversorgung der wichtigsten ölproduzierenden Länder des Nahen Ostens zum globalen Markt direkt unterbrochen.
Diplomatisches Ringen in einem undurchsichtigen Informationskrieg
Während die militärischen Angriffe andauern, hat auch der Informationskrieg zwischen den USA und dem Iran auf höchster Ebene begonnen. Trump erklärte in einem Interview mit Fox News öffentlich, dass US-Kampfflugzeuge über dem Iran im Einsatz seien und dass er direkt mit iranischen Beamten gesprochen habe, die um die Einstellung der Bombardierungen gebeten hätten. Die iranische Regierung veröffentlichte jedoch schnell eine Klarstellung und dementierte entschieden jeglichen direkten Kontakt mit US-Personal. Zuvor hatte der Sprecher der iranischen Streitkräfte, Shekarchi, öffentlich erklärt, dass auf jede Bedrohung durch die USA mit einer noch zerstörerischeren Antwort reagiert werde.
Globale Kapitalmärkte und Lieferkettenrisiken könnten neu bewertet werden
Aus makrofinanzieller Sicht stellt die Schließung der Straße von Hormus ein erhebliches Risiko für die globale Wirtschaft dar. Sollte der Blockadezustand anhalten, werden die Energiekostenimporte und die internationalen Logistikkosten der westlichen Hauptwirtschaften neu strukturiert, und das globale Inflationsniveau könnte erneut ansteigen. Rohstoffforschungsinstitute weisen darauf hin, dass, wenn die Rohölversorgungslücke nicht durch andere Kanäle geschlossen werden kann, die Preise für Brent- und West Texas Intermediate-Rohöl-Futures einen erheblichen Risikoaufschlag verzeichnen könnten. In einem Szenario verschlechterter globaler Marktrisiken könnten sichere Anlagen wie Gold, der US-Dollar und US-Staatsanleihen von Kapitalströmen profitieren, während die Bewertungen von Risikoanlagen kollektiv unter Druck geraten könnten.