- US-Präsident Trump hat erneut eine harte Warnung in Bezug auf den Iran ausgesprochen und erklärt, dass er, wenn er mit dem Inhalt des bald zu erreichenden US-Iran-Abkommens unzufrieden ist, erneut militärische Maßnahmen ergreifen wird. Dies hat die geopolitische Unsicherheit im Nahen Osten erneut angeheizt, und die internationalen Rohölpreise haben daraufhin ihren vorherigen Abwärtstrend beendet und sind wieder gestiegen.
- Der neue Vorsitzende der Federal Reserve, Walsh, wird bald seine erste geldpolitische Sitzung leiten. Der Markt erwartet allgemein, dass der Leitzins im Bereich von 3,50% bis 3,75% unverändert bleibt, aber Händler achten genau auf Anpassungen in der Formulierung der lockeren Tendenz in der Erklärung sowie auf die Hinweise des Punktediagramms für den zukünftigen Zinsverlauf.
- Unter dem Einfluss globaler makroökonomischer Politik und geopolitischer Risiken zeigen die globalen Finanzmärkte erhebliche Schwankungen. Der Dow Jones Industrial Average stieg im Tagesverlauf um über 250 Punkte und erreichte zum dritten Mal in Folge ein neues Allzeithoch, während der Kryptowährungsmarkt an einem wichtigen Widerstandsniveau unter Druck stand.
Walshs Politikdebüt löst Neubewertung des geldpolitischen Kurses aus
Die Federal Reserve wird am frühen Donnerstagmorgen die neuesten Zinsentscheidungen bekannt geben. Als erste geldpolitische Sitzung unter dem neuen Vorsitzenden Walsh ist diese Entscheidung ein wichtiges Fenster für den Markt, um die zukünftige Ausrichtung der Fed zu beobachten. Der Markt erwartet allgemein, dass der Leitzins im Bereich von 3,50% bis 3,75% unverändert bleibt. Investoren konzentrieren sich darauf, ob die Erklärung die seit 2024 verwendete Formulierung der lockeren Tendenz aufheben wird. Die Aufhebung dieser Formulierung könnte nicht nur den internen Falkenforderungen gerecht werden, sondern auch als institutionelle Reform und nicht nur als falkenhafte Wende angesehen werden. Darüber hinaus wird auf dieser Sitzung die vierteljährliche Zinsprognose veröffentlicht, wobei der Markt darauf achtet, ob Beamte eine Zinserhöhung vorhersagen. Sollte die Kerninflation in Zukunft wieder ansteigen, könnte die Marktbewertung für Zinssenkungen einer umfassenden Neubewertung unterzogen werden.
Wiederaufleben geopolitischer Risiken treibt internationalen Rohölpreis an
Der Energiemarkt wird stark von geopolitischen Variablen beeinflusst. Präsident Trump erklärte, dass das US-Iran-Memorandum of Understanding noch nicht endgültig festgelegt sei und drohte, dass, wenn das Abkommen die USA nicht zufriedenstellt, militärische Maßnahmen wieder aufgenommen werden. Infolgedessen wurden die Erwartungen an eine Erhöhung des Rohölangebots aus dem Nahen Osten gedämpft, und die Ölpreise beendeten ihren anhaltenden Abwärtstrend. Die US-WTI-Rohöl-Futures stiegen um etwa 1% und kehrten über 76 Dollar pro Barrel zurück, während Brent-Rohöl die 80-Dollar-Marke erreichte. Obwohl die Internationale Energieagentur prognostiziert, dass der globale Rohölmarkt bis 2027 mit einem deutlichen Überangebot konfrontiert sein wird, bieten geopolitische Risiken kurzfristig weiterhin erhebliche Unterstützung für die Ölpreise.
Technologiesektor führt Anstieg an und treibt Dow Jones auf neues Allzeithoch
Am Vorabend der Fed-Entscheidung zeigte sich der US-Aktienmarkt insgesamt stabil, der Dow Jones stieg im Tagesverlauf um über 250 Punkte, was einem Anstieg von etwa 0,5% entspricht, und erreichte erneut ein Allzeithoch. Der Halbleitersektor stand im Mittelpunkt des Marktes, da Intel aufgrund der offiziellen Einführung der fortschrittlichsten 18A-P-Prozessknotenproduktion um etwa 3% zulegte, was als entscheidender Fortschritt im Wettbewerb um zukünftige Aufträge von Apple angesehen wird. Der europäische Lithografieriese ASML stieg ebenfalls um etwa 5%, was zeigt, dass die optimistische Stimmung gegenüber der KI- und fortschrittlichen Fertigungsindustrie weiter zunimmt. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Börsenneuling SpaceX Gewinnmitnahmen, und der Aktienkurs fiel um etwa 5%, aber seit dem Börsengang hat er immer noch einen Anstieg von über 40% verzeichnet, wobei die Marktkapitalisierung die von Amazon übertrifft.
Vor der Fed-Entscheidung bleibt der Devisenmarkt in enger Spanne
Der globale Devisenmarkt zeigt sich vor der wichtigen Entscheidung vorsichtig, der Dollar-Index stieg leicht an, und Händler vermeiden es allgemein, große richtungsweisende Positionen aufzubauen. Der Euro blieb gegenüber dem Dollar bei etwa 1,15 stabil, während das Pfund aufgrund der unter den Erwartungen liegenden britischen Inflationsdaten im Mai auf etwa 1,34 schwächte. Obwohl die Bank of Japan die Zinsen auf das höchste Niveau seit 31 Jahren angehoben hat, bleibt der Yen relativ schwach, und die Diskussionen über eine offizielle Intervention dauern an. Sollte die Fed in der Pressekonferenz eine falkenhaftere Haltung signalisieren, könnte der Dollar-Index weiteren Auftrieb erhalten.